Deco äußert sich

Barca-Boss irritiert mit Aussagen zu DFB-Star ter Stegen

Barcelonas Torwartfrage sorgt seit Monaten für Diskussionen. Sportdirektor Deco nimmt Stellung zur Situation um DFB-Keeper ter Stegen.

Barcelona – Die Torwartsituation beim FC Barcelona ist prekär. Marc-André ter Stegen, der langjährige Rückhalt der Katalanen, fällt seit seiner Rückenoperation im Juli aus und wird voraussichtlich erst im Dezember zurückkehren. Joan Garcia, der als potenzieller Nachfolger verpflichtet wurde, laboriert an einem Meniskusriss. In dieser Notlage griff der Verein auf Wojciech Szczęsny zurück, der seine Karriere eigentlich schon beendet hatte.

Marc-André ter Stegen soll die deutsche Nummer eins bei der Weltmeisterschaft 2026 sein.

Sportdirektor Deco hat nun in einem Interview mit Mundo Deportivo klargestellt, dass die Verpflichtung von Joan Garcia nicht als Degradierung von ter Stegen zu verstehen ist. „Es wurden zu viele Probleme geschaffen, wo gar keine waren“, betonte Deco. Der Transfer von Garcia sei eine notwendige Maßnahme gewesen, um die Torwartposition abzusichern, nicht um ter Stegen zu ersetzen. „Vor zwei Jahren hätte man nicht daran gedacht, so schnell einen Torwart zu verpflichten.“

Barca-Boss Deco äußert sich zu DFB-Keeper ter Stegen

Deco unterstrich, dass ter Stegen weiterhin ein zentraler Bestandteil des FC Barcelona sei. „Erstens ist Marc ein großartiger Torwart, Mannschaftskapitän, er hat eine Geschichte in diesem Verein, die wir respektieren und schätzen, und er kann noch Geschichte schreiben, denn er ist ein 33-jähriger Torwart und damit noch nicht alt“, sagte der Sportdirektor. Die mediale Darstellung, dass ter Stegen keine Zukunft im Verein habe, sei übertrieben.

Die Verletzungen von ter Stegen hätten den Verein gezwungen, kurzfristig zu reagieren. „Das Tagesgeschäft zwingt uns manchmal zu bestimmten Entscheidungen“, erklärte Deco. Der Trainer entscheide letztlich, wer spielt. „Wenn Marc verfügbar wäre, würde er sicher spielen“, so Deco weiter.

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
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Ter Stegens Zukunft bei Barcelona und seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft sind eng miteinander verknüpft. Bundestrainer Julian Nagelsmann hat betont, dass ter Stegen nur dann die deutsche Nummer eins bei der kommenden Weltmeisterschaft sein könne, wenn er regelmäßig spiele. Sobald er wieder fit ist, wird erwartet, dass ter Stegen seinen Platz im Tor von Barcelona zurückerobern wird.

Die nächsten Monate werden entscheidend sein, sowohl für ter Stegen als auch für den FC Barcelona. Die Rückkehr des deutschen Keepers könnte die Stabilität in der Mannschaft wiederherstellen und ihm die dringend benötigte Spielpraxis und das Ticket für die Weltmeisterschaft verschaffen. (hbr)

Rubriklistenbild: © IMAGO/osnapix / Marcus Hirnschal

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