Klarer Platzverweis
Ter Stegens Ersatz bei Barca: Debüt durch brutales Foul getrübt
Barcelona steht nach dem ter Stegen-Drama mit neuem Torwart im Feld. Der Nachfolger des Deutschen erlebt bei seinem Debüt ein Foul-Drama.
Barcelona – Der amtierende spanische Meister ist mit drei Punkten in die neue Saison gestartet. Beim souveränen 3:0-Sieg gegen Mallorca stand jedoch nicht der langjährige Kapitän Marc-André ter Stegen auf dem Platz, sondern Joan Garcia. Der Nachfolger des DFB-Stars absolvierte sein Debüt, und zwar ein denkwürdiges. Vor dem Seitenwechsel wurde er Opfer eines schlimmen Fouls.
Es lief die 36. Spielminute, als der Torhüter aus seinem Kasten eilte, zu diesem Zeitpunkt führten die Katalanen bereits mit 2:0. Kurz vor der Strafraumgrenze köpft Garcia den Ball aus der Gefahrenzone, doch Mallorca-Stürmer Vedad Muriqi hatte da bereits zum Zweikampf angesetzt. Mit ausgestrecktem Bein trifft er den Barca-Schlussmann am Hals.
Ter Stegen-Nachfolger Joan Garcia muss bei Barca-Debüt schlimmes Foul einstecken
Der VAR griff sofort ein, Muriqi flog mit Rot vom Feld. Schiedsrichter José Luis Munuera Montero hatte zunächst nur Gelb gezeigt, doch die TV-Bilder ließen ihm keine Wahl. Garcia, der von Stadt-Rivale Espanyol vor einigen Wochen zu Barca gewechselt war, wurde einige Minuten behandelt, konnte aber schließlich weiterspielen.
Eine gute halbe Stunde vor dem Horror-Foul wusste der neue Torhüter des spanischen FCB noch gar nicht, ob er überhaupt auflaufen kann. Beim Aufwärmen signalisierte er Probleme mit dem Handgelenk, am Ende aber konnte er seinem Körper vertrauen und das Debüt mit einer sehr soliden Leistung bestreiten – Schockmoment inklusive.
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Erst vor ein paar Tagen wurde Garcia beim FC Barcelona offiziell registriert, denn die La Liga stufte ter Stegens Verletzung als gravierend ein. Vergessen dürfte der 24-Jährige den turbulenten August inklusive des Debüts jedenfalls auf keinen Fall. 25 Millionen Euro Ablöse zahlte Barca für die Dienste des Keepers.
Geboren in Sallent de Llobregat, einer kleinen Provinz in Barcelona, bleibt er also weiter in der Heimat. Bei Marc-André, der in den vergangenen Wochen ein Drama nach dem anderen erleben musste, stehen die Zeichen eher auf Trennung, Barca dürfte daher verstärkt auf den glücklicherweise nicht verletzten Garcia bauen. (is)
Rubriklistenbild: © IMAGO/Jose Breton
