Verein vermeldet Verpflichtung

Trainer-Hammer offiziell: Xabi Alonso übernimmt Premier-League-Klub

Der ehemalige Leverkusener Meistercoach Xabi Alonso hat einen Vertrag bei einem englischen Spitzenklub unterschrieben. Nach der WM legt er auf der Insel los.

Xabi Alonso stellt sich einer neuen Herausforderung. Der Coach, der Bayer Leverkusen vor zwei Jahren sensationell zur deutschen Meisterschaft geführt hatte, wird ab sofort in England zuhause sein. Er unterschreibt allerdings nicht bei seinem ehemaligen Verein aus Liverpool, sondern trainiert nach der Weltmeisterschaft die Mannschaft des FC Chelsea. Die Blues haben die Verpflichtung offiziell bekannt gegeben.

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Schon seit einigen Wochen wird darüber spekuliert, wo Alonso in der kommenden Saison zu sehen sein wird. Bei Real Madrid war der frühere Mittelfeldspieler, der von 2009 bis 2014 selbst das Trikot der Königlichen getragen hatte, im Januar entlassen worden. Einige Monate nach seiner Beurlaubung bewahrheiten sich jetzt die Gerüchte des England-Wechsels.

Meistertrainer Xabi Alonso übernimmt den FC Chelsea

Am Sonntag gab der FC Chelsea bekannt, dass Alonso ab dem 1. Juli im Verein tätig sein wird und ein Arbeitspapier über vier Jahre unterzeichnet. „Chelsea ist einer der größten Vereine im Weltfußball, und es erfüllt mich mit großem Stolz, Trainer dieses großartigen Klubs zu werden“, wird der 44-Jährige zitiert. Mit den Blues will er vor allem eines: Titel gewinnen.

„Aus meinen Gesprächen mit der Eigentümergruppe und der sportlichen Führung geht klar hervor, dass wir dieselben Ziele verfolgen. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die in der Lage ist, dauerhaft auf höchstem Niveau mitzuspielen und um Titel zu kämpfen.“ Die Konkurrenz auf der Insel ist groß, nach den jüngsten Trainer-Eskapaden will Chelsea nun endlich wieder auf Kontinuität setzen.

Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Die Nacht von München gehört bis heute zu den größten Momenten des deutschen Vereinsfußballs. Borussia Dortmund überraschte im Champions-League-Finale 1997 den großen Favoriten Juventus Turin und setzte sich im Olympiastadion mit 3:1 durch. Karl-Heinz Riedle traf doppelt, ehe Lars Ricken mit seinem ersten Ballkontakt den legendären Lupfer zum Endstand erzielte. Für den BVB war es der erste Triumph in der Königsklasse – ein Erfolg, der den Klub auf Europas Fußballthron katapultierte.
Das Endspiel von Barcelona gilt als eines der spektakulärsten Champions-League-Finals aller Zeiten – und aus Bayern-Sicht als die „Mutter aller Niederlagen“. Durch ein frühes Tor von Mario Basler führten die Münchner fast 90 Minuten lang, trafen zudem Pfosten und Latte – der Pokal schien sicher. Doch in der Nachspielzeit schlug Manchester United doppelt zu: Teddy Sheringham glich in der 91. Minute aus, Ole Gunnar Solskjær traf in der 93. Minute zum 2:1. Innerhalb von 120 Sekunden verloren die Bayern den sicher geglaubten Titel – ein Trauma, das bis heute nachwirkt.
Es war einer der schönsten Treffer der Champions-League-Geschichte: Im Finale zwischen Real Madrid und Bayer Leverkusen nahm Zinédine Zidane kurz vor der Pause einen hohen Ball direkt und schoss ihn mit einem linken Volley unhaltbar in den Winkel. Reals 2:1-Sieg im Hampden Park machte die „Königlichen“ zum Champion und Zidane zum Helden – sein Traumtor gilt bis heute als Inbegriff von Eleganz und Klasse im europäischen Fußball.
Im Viertelfinal-Rückspiel zwischen Real Madrid und Manchester United zeigte Ronaldo Nazário eine seiner größten Champions-League-Leistungen. Der brasilianische Stürmer erzielte im Old Trafford einen Hattrick, jeder Treffer auf seine Art ein Kunstwerk – kraftvoll, präzise, eiskalt. Obwohl United das Spiel 4:3 gewann, zog Real dank des 3:1 aus dem Hinspiel ins Halbfinale ein. Beeindruckend: Selbst die United-Fans erhoben sich nach seiner Auswechslung und spendeten Standing Ovations – eine der seltenen Szenen, in denen ein gegnerischer Spieler in Old Trafford gefeiert wurde.
Comebacks, Rekorde und Dramen: Historische Momente der Champions-League-Geschichte in Bildern

Enzo Maresca, Liam Rosenior und Calum McFarlane, der interimsweise gleich zweimal einsprang, waren 2025/26 für die Mannschaft verantwortlich. In der kommenden Saison werden die Blues nicht in der Königsklasse antreten. Auch die Chance auf die Europa League ist nur noch sehr gering. Möglicherweise wird sich Alonso also voll und ganz auf die Premier League konzentrieren können – vielleicht wird das am Ende sogar zu seinem Vorteil. (is)

Rubriklistenbild: © Imago / Ball Raw Images

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