Komplizierte Verhandlungen
Holt sich der FC Bayern mit besonderem Trick einen Klubweltmeister?
Der FC Bayern befindet sich wegen einer Leihe in intensiven Gesprächen mit dem FC Chelsea. Ein spezielles Modell soll dabei angewandt werden.
London / München – Nach dem Entschluss des mächtigen FCB-Aufsichtsrats müssen Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund im Endspurt der Sommertransferperiode versuchen, den dünnen Kader des FC Bayern in der Offensive mit einem oder mehreren Leihspielern zu ergänzen. Beim französischen Nationalspieler Christopher Nkunku ist dieser Plan schon gescheitert
Denn eigentlich will der FC Chelsea, der frisch gebackene Klubweltmeister, derzeit nur Spieler verkaufen. Doch da die Angebote für einen Kauf von Nkunkus bisherigem Teamkollegen Nicolas Jackson derzeit ausschließlich, aus der Premier League kommen und die Londoner grundsätzlich ungern innerhalb der Liga verkaufen, öffnete sich für den deutschen Rekordmeister die Tür für eine Leihe des 24-Jährigen.
Spezieller Transfer-Trick könnte Jackson zum FC Bayern lotsen
Dass der amtierende Conference League Sieger einer Leihe nur im Falle einer vollständigen Übernahme des Gehalts des senegalesischen Nationalspielers zustimmt, stellt für die Bayern kein Problem dar, zumal dies mit jährlich sechs Millionen Euro vergleichsweise tief angesetzt sein soll. Es geht vielmehr darum, ob es eine einfache Leihe, eine Leihe mit Kaufoption oder gar Kaufpflicht werden wird.
Der Spieler möchte zum Branchen-Primus der Fußball-Bundesliga wechseln, die Vereine verhandeln. Laut dem Sky-Transfer-Experten Florian Plettenberg wird momentan ein spezielles Modell angeboten. Die Verantwortlichen des FC Bayern sollen demnach versuchen, mit einer relativ hohen Gebühr eine Leihe ohne Kaufpflicht zu ermöglichen.
Vereinzelte Coups und viele Flops: Max Eberls Transferbilanz spricht Bände




Die Begründung liegt darin, dass die Bayern den Spieler mit einem aktuellen Marktpreis von 50 Millionen Euro nicht fix verpflichten wollen. Deswegen könnte die Jahres-Leihgebühr bei bis zu 15 Millionen Euro liegen. Wenn Chelsea dem Modell zustimmt, könnte es schnell gehen und die anderen Interessenten aus der Premier League ausgestochen werden. Durch den Woltemade-Deal scheint zumindest Newcastle United aus diesem Kreis ausgeschieden zu sein.
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