Kompliment für Spieler
Kuriose Trikot-Panne beim DFB sorgt für Wartezeiten bei Fans
Fans müssen länger auf ihre Deutschland-Trikots warten. Ausrüster adidas hat den WM-Hype unterschätzt. Das hat auch für Fans des Frauen-Teams Folgen.
Ein einzelner Buchstabe hat bei adidas für einen kuriosen Verkaufsstopp gesorgt. Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft können derzeit keine personalisierten Trikots mit den Namen Kai Havertz, Alexander Pavlovic oder Deniz Undav bestellen. Der Grund: Dem DFB-Ausrüster ist der Buchstabe „V“ bei der Trikot-Beflockung ausgegangen. Adidas hat den Engpass bestätigt.
Was für die Fans eine schlechte Nachricht ist, dürfte für Havertz, Pavlovic und Undav eine gute Nachricht sein. So zeigt sich dadurch immerhin ihre Beliebtheit. Alle drei konnten sie im ersten Spiel der Gruppe E gegen Curacao glänzen und ihre Leistungen entsprechend bejubeln. Undav setzte dabei sogar ein besonderes Zeichen in Richtung der jesidisch-kurdischen Gemeinschaft in Deutschland.
Trikto-Panne bei Adidas um Undav, Pavlovic und Havertz: Das sind die Folgen für die Fans
Doch zurück zur Trikot-Panne beim DFB-Ausrüster. Ein Adidas-Sprecher äußerte sich dazu und versprach, dass man „in Zusammenarbeit mit unserem Partner 11teamsports“ die Engpässe „schnell beheben“ konnte, „sodass die Flocks mit dem Buchstaben ‚V‘ in Kürze wieder online bestellbar sein werden“. Bestellbar sind die Trikots mit dem „V“-Flock übrigens weiterhin ganz normal, es dürfte nur etwas länger dauern.
Vom Lieferengpass betroffen sind aber nicht nur die Fans der DFB-Herren. Auch im Frauen-Nationalteam sind Spielerinnen mit einem „V“ im Namen vertreten. So Torhüterin Ena Mahmutovic und Verteidigerin Camilla Küver. Auch wenn allein aufgrund der derzeit stattfindenden Männer-Weltmeisterschaft die Nachfrage nach einem Flock von Küver oder Mahmutovic deutlich geringer sein dürfte.
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Im Hinblick auf die gesamte Weltmeisterschaft sind die Probleme um das deutsche Nationalteam aber keine Ausnahme. Denn auch bei anderen Nationen meldet adidas Lieferengpässe in einzelnen Größen. Betroffen sind unter anderem die Auswärtstrikots von Curacao, Belgien und Japan. Für den Ausrüster ist die WM natürlich eine Erfolgsgeschichte, an der aber auch weitere Hersteller teilhaben. So verzeichnet auch Puma starke Verkaufszahlen. (sch)