Verletzungssorgen bei Königsblau
Verletzungsschock für Schalke: Youngster fehlt nach starkem Auftritt „bis auf Weiteres“
Nach seinem starken Saison-Debüt erreicht Peter Remmert und Schalke 04 eine Hiobsbotschaft. Die Diagnose seiner Verletzung fällt schlimmer aus als erhofft.
Gelsenkirchen – Die Euphorie nach dem gelungenen Start in die neue Spielzeit ist bei Schalke 04 schnell der Ernüchterung gewichen. Nach der bitteren 0:1-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Spieltag müssen die Königsblauen nun auch noch den längerfristigen Ausfall ihres Shootingstars Peter Remmert verkraften. Der 20-jährige Angreifer hatte beim Liga-Auftakt gegen Hertha BSC (2:1) noch mit einer starken Leistung und einer Vorlage geglänzt – jetzt droht eine längere Zwangspause.
Die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr des Nachwuchstalents sind bereits am Dienstag (12. August) geplatzt. Schalke bestätigte den Ausfall des Offensivspielers und teilte in einem offiziellen Statement mit, dass Remmert eine Verletzung am linken Sprunggelenk erlitten hat. Damit wird der Youngster „bis auf Weiteres“ fehlen und verpasst mindestens das DFB-Pokal-Erstrundenspiel gegen Lokomotive Leipzig am kommenden Sonntag (17. August).
Verletzungsschock für Schalke: Peter Remmert fällt nach starkem Auftritt „bis auf Weiteres“ aus
Die Verletzung des 1,93 Meter großen Mittelstürmers ist umso bitterer, da er sich gerade erst für höhere Aufgaben empfohlen hatte. Der aus der zweiten Mannschaft aufgestiegene Remmert hinterlässt eine empfindliche Lücke im Angriff der Königsblauen. Der Youngster war einer der großen Gewinner der Schalker Vorbereitung und hatte sich einen Stammplatz erkämpft.
Beim Auswärtsspiel in Kaiserslautern war Remmert bereits in der 27. Minute nach einem Luftzweikampf mit dem Knöchel umgeknickt. „Peter hat gesagt, dass es bei einer Landung nach einem Luftzweikampf passiert ist“, erklärte Trainer Miron Muslic nach dem Abpfiff. Der Angreifer quälte sich noch bis zur Halbzeit weiter, musste dann aber behandelt werden und wurde zur Pause ausgewechselt.
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Die düsteren Ahnungen von Coach Muslic haben sich bestätigt. „Momentan ist sein Knöchel stark angeschwollen. Jetzt müssen wir abwarten, was die Mediziner sagen. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm. Momentan schaut es aber nicht gut aus“, hatte der Schalke-Trainer bereits nach dem Spiel eine pessimistische Prognose abgegeben. Remmert verließ das Stadion auf Krücken und mit einem Eisbeutel um den verletzten Knöchel.
Für die Königsblauen kommt der Remmert-Ausfall zur Unzeit. Mit den knappen finanziellen Mitteln und der Möglichkeit weiterer Abgänge wie Moussa Sylla droht personelle Not im Sturm. Obwohl Kapitän Kenan Karaman wieder zur Verfügung steht, verliert Muslic eine wichtige Waffe für die Offensive. Das zeigte sich bereits deutlich beim erfolglosen Auftritt auf dem Betzenberg, wo Schalke offensiv zu harmlos agierte und die entscheidenden Impulse vermissen ließ. (kus)
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