Handspiel vor Inter-Treffer sorgt für Empörung
„Wir wurden bestohlen!“: Bayern-Anhänger toben nach Champions-League-Aus gegen den Schiedsrichter
Der FC Bayern scheidet nach einem 2:2 gegen Inter Mailand aus der Champions League aus. Eine Schiedsrichter-Entscheidung erzürnt dabei viele Fans.
Mailand – Aus der Traum vom Finale dahoam! Der FC Bayern hat ein zweites „Wunder von Mailand“ nach 1988 verpasst und scheidet durch das 2:2 im Viertelfinal-Rückspiel gegen Inter Mailand aus der Champions League aus. Der Stachel bei Münchner Fans sitzt nach dem Ausscheiden tief – und auch Zorn wegen einer womöglich spielentscheidenden Fehlentscheidung des Schiedsrichters.
Handspiel vor Inter-Treffer: Wurde der FC Bayern betrogen?
Konkret geht es um den Riesen-Aufreger in der 58. Minute kurz vor dem 1:1-Ausgleichstreffer der Mailänder durch Stürmer Lautaro Martinez. Nach einer Ecke von links war dem Argentinier der Ball zunächst an die Brust gesprungen, von dort weiter an den Arm. Sekundenbruchteile später konnte Joshua Kimmich den Ball nicht klären, sodass die Kugel wieder Martinez vor die Füße fiel, der wuchtig zum Ausgleich traf.
Betrachtet man das Regelwerk hätte der Treffer wohl nicht zählen dürfen, da „unmittelbar“ vor Torerzielung eine Hand am Ball war. Allerdings war kurz darauf noch Kimmich am Ball, was auch als neue Spielsituation gewertet werden könnte. Schiedsrichter Slavko Vinčić entschied sich wohl für letzteres, gab den Treffer und erhielt offenbar auch kein Signal vom VAR, sich das Geschehen noch einmal selbst am Monitor anzuschauen. Ein Ex-Schiedsrichter wittert deshalb sogar einen handfesten VAR-Skandal.
Bayern-Fans wüten gegen Schiedsrichter: „Ein waschechter Skandal“
Eine Entscheidung, die bei einigen Bayern-Fans in den sozialen Medien für großen Unmut sorgt. „Wir wurden beraubt. Klares Handspiel!“ schreibt ein empörter User auf X. Wiederum ein anderer poltert: „Wieder wird ein deutsches Team klar durch den Schiedsrichter benachteiligt. Ein waschechter Skandal.“ Ein Fan vergleicht die Szene sogar etwas hochtrabend mit der „Gottes-Hand von Diego Maradona“. Legende Maradona hatte den Begriff selbst nach einem eindeutigen Hand-Tor bei der WM 1986 erschaffen.
Auch auf Instagram finden sich zahlreiche Kommentare erzürnter FCB-Anhänger. „Ich kann nicht mehr. Immer das Gleiche. Es ist zum Kotzen. Wie kann das kein Handspiel sein!?“, fragt ein entsetzter User. „Regel ist Regel und dass es wieder gegen ein deutsches Team ist, ist so lächerlich“, schreibt ein anderer. Einige Fans ziehen sogar Vergleiche zur Handspielszene des Spaniers Marc Cucurella bei der EM gegen Deutschland. „Der neue Cucurella“, und „Wir wurden nach der EM erneut beschissen“, heißt es unter anderem.
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Während einige Anhänger des deutschen Rekordmeisters also eine Schuld fürs Ausscheiden beim Schiedsrichter und VAR sehen, wüten andere nach dem Aus gegen einen Spieler aus den eigenen Reihen. (LuHa)
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