Offenbar keine Chance mehr bei Flick

Wirbel um Barca-Star: Prüft der FC Bayern jetzt möglichen Transfer von Verteidiger?

Beim FC Barcelona steht ein Abwehr-Star vor unklarer Zukunft. Der FC Bayern könnte nun wieder am ehemaligen Wunschspieler interessiert sein.

München/Barcelona – Beim FC Bayern laufen die Transfer-Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Besonders auf dem offensiven Flügel suchen die Münchner derzeit nach einem Top-Spieler, haben dabei diverse Namen auf der Liste. Doch auch in der Defensive könnte sich noch etwas tun – denn bei einem Star-Verteidiger des FC Barcelona eröffnet sich womöglich unverhofft eine Tür.

Verteidiger Araujo vor überraschendem Abschied beim FC Barcelona?

Jetzt sind in Barcelona Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Abwehrspieler Ronald Araujo entstanden. Wie das spanische Portal fichajes.net berichtet, spiele der Nationalspieler Uruguays keine besondere Rolle in den Planungen von Ex-DFB-Trainer Hansi Flick. Bei einem Angebot von rund 60 Millionen Euro wäre Barca demnach gesprächsbereit.

Als einen möglichen Abnehmer nennt das Portal neben dem FC Chelsea und Manchester United aus der Premier League auch den FC Bayern. Demnach beobachte der deutsche Rekordmeister die Situation von Araujo ganz genau und zähle zu den „Topkandidaten“, sollte es zu einem Transfer kommen.

Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

Schon im Januar wurde der FC Bayern intensiv mit Christopher Nkunku in Verbindung gebracht. Sportvorstand Max Eberl soll mit dem Spielerlager schon kurz vor einer Einigung gestanden haben. Eines der Hauptprobleme blieb die hohe Preisvorstellung des FC Chelsea. Jüngsten Medienberichten zufolge könnte der Ex-Leipziger im Sommer allerdings deutlich günstiger werden – und womöglich „nur“ 40 bis 45 Millionen Euro kosten.
Dass die Bayern Florian Wirtz (li.) unbedingt verpflichten wollen, ist längst kein Geheimnis mehr. Die Klub-Bosse wollen das Duo Wirtz/Musiala nicht nur in der Nationalmannschaft, sondern auch auf Vereinsebene sehen. Die Münchner wären wohl bereit, tief in die Tasche zu greifen, um das Supertalent am liebsten schon in diesem Sommer von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen loszueisen.
Nick Woltemade steht bei den Bayern weit oben auf der Stürmer-Wunschliste. Der U21-Nationalspieler wechselte erst im vergangenen Sommer von Werder Bremen zum VfB Stuttgart, überzeugte seitdem die Bayern-Bosse von seinen Fähigkeiten. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 – und beinhaltet keine Ausstiegsklausel.
Und noch ein deutscher Stürmer: Mit seiner überragenden Saison bei Mainz 05 spielte Jonathan Burkardt sich bereits in die deutsche Nationalmannschaft. Logisch, dass das auch den Rekordmeister auf den Plan ruft. Ex-Bayern-Profi Nils Petersen riet Burkardt aber jüngst, einen Bayern-Wechsel aufgrund geringer Einsatzchancen gut zu überdenken.
Wo schlägt der FC Bayern zu? Die aktuellen Transfergerüchte im Überblick

FC Bayern seit Jahren an Transfer von Araujo interessiert

Araujo steht schon seit Jahren auf der Liste des FCB was potenzielle Verstärkungen für die Defensive angeht. Im vergangenen Sommer soll der 26-Jährige sogar zu den Wunschspielern von Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Max Eberl gezählt haben. Auch in diesem Jahr gab es bereits Spekulationen um einen Wechsel Araujos nach München.

Ob Bayern in diesem Sommer bei Araujo ernst macht – sollte Barca ihn wirklich ziehen lassen – dürfte jedoch von verschiedenen Faktoren abhängen. Zum einen ist es schwer vorstellbar, dass die Münchner wirklich 60 Millionen für den Verteidiger zahlen würden, da sein Marktwert nur rund 35 Millionen beträgt. Darüber hinaus wurde mit Jonathan Tah schon ein neuer Abwehrchef verpflichtet. Bedarf würde also nur bestehen, sollte beispielsweise Minjae Kim den Verein verlassen.

Trainer Hansi Flick (r.) soll beim FC Barcelona nicht mehr mit Ronald Araujo planen. Der FC Bayern beobachtet die Situation des Verteidigers genau.

„Einer der besten Innenverteidiger der Welt“: Barca-Sportdirektor lobt Araujo in höchsten Tönen

Ob der Transfer-Poker um Araujo jedoch wirklich heiß wird, hängt in erster Linie vom FC Barcelona ab. Dort wurden jüngst widersprüchliche Aussagen laut. Obwohl Araujo unter Flick nicht immer gesetzt war und es jetzt Berichte gibt, der deutsche Trainer würde nicht mit ihm planen, hatte die Barca-Führungsetage zuletzt in höchsten Tönen von Araujo gesprochen.

„Wir wollen das Team verbessern, nicht schwächen. Wenn er geht, werden wir ein wichtiges Stück verlieren“, erklärte Sportdirektor Deco. Er fügte hinzu: „Er ist einer der besten Innenverteidiger der Welt. Er will nicht gehen, sondern zu seinem besten Niveau zurückkehren.“ Aussagen, die nicht nach Abschied klingen – doch die Situation könnte sich ändern, wenn die finanziell angeschlagenen Katalanen Einnahmen für neue Transfers brauchen. Unter anderem soll ja Bayern-Wunschspieler Nico Williams kommen. (LuHa)

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