Missverständnis beim FCB
Bayern-Missverständnis wird plötzlich als Torjäger gefeiert
Ein ehemaliger Star des FC Bayern dreht bei seinem neuen Klub auf. Plötzlich wird er dort als Torjäger bejubelt. Das Leistungshoch soll anhalten.
London / München – Ob man sich beim FC Bayern aktuell ein wenig die Augen reibt? Nach nur einem Jahr und wenig Spielzeit hatte sich Joao Palhinha zu Tottenham Hotspur verabschiedet, so richtig wusste niemand, wie es dort mit ihm weitergehen würde. Mittlerweile ist er aus der Mannschaft der Nord-Londoner nicht mehr wegzudenken, schließt plötzlich auch Tore – sowohl sehr schöne, als auch sehr wichtige.
Schon vor einigen Tagen staunten die Fans nicht schlecht, denn im League Cup gegen Doncaster traf er per Fallrückzieher, die entscheidende Vorlage war von Ex-Leipzig-Star Xavi Simons gekommen. Doch damit nicht genug, am Samstag schlug der ehemalige Mittelfeldspieler des FC Bayern schon wieder zu. Gegen Wolverhampton netzte er in letzter Sekunde und sicherte seinem Team ein 1:1.
Ex-Bayern-Star Palhinha plötzlich Torjäger in der Premier League
Für den FC Bayern hatte er das Kunststück fertiggebracht, kein einziges Mal als Torschütze in Erscheinung zu treten. Seit er zurück in der Premier League ist, läuft es endlich wieder für ihn. Die Freude nach dem Ausgleich gegen die Wolves war riesig, für das obligatorische Trikotausziehen holte sich der 30-Jährige gerne die Gelbe Karte ab.
Neun Pflichtspiele und drei Tore, diese Ausbeute kann sich in jedem Fall sehen lassen. 25 Mal war Palhinha für den FC Bayern auf dem Platz gestanden, dabei stets ohne Treffer geblieben. Der ehemalige Kicker des FC Fulham blüht auf der Insel wieder auf, die tristen Zeiten aus der bayrischen Landeshauptstadt scheinen vergessen.
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Der FC Bayern verfolgt natürlich gespannt, wie lange der Höhenflug von Palhinha noch anhält. Der FCB nämlich hat sich nach BILD-Informationen mit Tottenham auf eine Kaufpflicht geeinigt, rund 30 Millionen Euro sind im Gespräch. Macht der portugiesische Nationalspieler so weiter, dürfte der Europa-League-Sieger den eher niedrig angesetzten Betrag vermutlich gerne begleichen. Zudem scheint er ohnehin nicht zurück nach München zu wollen. (is)
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