Den deutschen Sport geprägt
Biathlon: „Haben Spuren hinterlassen“ – Große Ehre für Dahlmeier und Neureuther
Biathlon-Legende Laura Dahlmeier und Skifahrer Felix Neureuther kommt eine große Ehre zuteil. Die Deutsche Sporthilfe würdigt das sportliche Lebenswerk der einstigen Ausnahmeathleten.
Die verstorbene Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier und der ehemalige Skistar Felix Neureuther sind neue Mitglieder in der Hall of Fame der Deutschen Sporthilfe. Wie die Stiftung mit Sitz in Frankfurt am Main bekanntgab, werden beide am 26. November offiziell in die Ruhmeshalle aufgenommen.
Dahlmeier, die mit nur 25 Jahren ihre erfolgreiche Biathlonkarriere beendet hatte, war am 28. Juli 2025 am Laila Peak in Pakistan tödlich verunglückt. Dahlmeier hatte bei schwierigen Wetterbedingungen mit ihrer Seilpartnerin den Gipfelsturm abgebrochen. Aber beim Abstieg wurde die Doppel-Olympiasiegerin auf 5.700 Metern Höhe von einem Steinschlag am Kopf getroffen. Dahlmeier war mutmaßlich sofort tot und starb im Alter von 31 Jahren.
Biathlon: Dahlmeier und Neureuther haben „den deutschen Sport geprägt und Spuren hinterlassen“
Posthum wird der einstigen Ausnahmeathletin jetzt die besondere Ehre zuteil. „Genau darum geht es in der Hall of Fame des deutschen Sports, initiiert von der Sporthilfe: um Persönlichkeiten, die den deutschen Sport geprägt und über ihre sportlichen Erfolge hinaus Spuren hinterlassen haben“, schrieb die Deutsche Sporthilfe in den sozialen Medien.
Neben Dahlmeier wird auch Neureuther am 26. November geehrt. Der dreizehnfache Weltcupsieger und Vizeweltmeister im Slalom 2013 hatte im März 2019 seine Karriere im Skisport mit 34 Jahren beendet. Seitdem engagiert sich der Partenkirchener in vielen Projekten rund um den Sport in Deutschland. Insbesondere Sport und Kinder stehen für den heute 42-Jährigen im Fokus.
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Neben Dahlemeier und Neureuther gibt es zwei weitere neue Mitglieder in der Hall of Fame des deutschen Sports. Britta Steffen, die 2008 in Peking zweifache Olympiasiegerin im Schwimmen wurde, und Fabian Hambüchen, Turner und Olympiasieger am Reck 2016 in Rio de Janeiro, wurden von der Deutschen Sporthilfe in die Ruhmeshalle berufen. Die Aufnahmefeier ist für den 26. November in Frankfurt am Main geplant. (Quelle: chiemgau24.de, truf mit Material von dpa)