Royales Trümmerfeld

Andrew und Fergie waren mal das „glücklichste Scheidungspaar der Welt“: Was davon übrig ist

Sie galten als Beweis, dass Scheidung auch freundschaftlich geht. Doch Andrew und seine Ex-Frau haben sich offenbar endgültig voneinander entfernt.

Es war eines der bemerkenswertesten Arrangements im britischen Königshaus: Andrew Mountbatten-Windsor (66) und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66) lebten nach ihrer Scheidung 1996 jahrelang weiterhin unter einem Dach – in der prachtvollen Royal Lodge in Windsor. Sie tranken täglich gemeinsam Tee, nannten einander „beste Freunde“ und bezeichneten sich öffentlich als das glücklichste geschiedene Paar der Welt. Das britische Magazin Hello! berichtet nun jedoch, dass von dieser außergewöhnlichen Verbundenheit kaum noch etwas übrig ist.

Trotz Krise vereint: Andrew und Fergie bei der Trauerfeier der Duchess of Kent in der Westminster Cathedral in London. (Archivfoto)

Der Wendepunkt kommt im Herbst 2025, als neue Enthüllungen über die Verbindungen beider zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, † 2019) ans Licht gelangen. Andrew verliert daraufhin seine verbliebenen Titel – darunter „Prinz“ und „Duke of York“ – und wird auf das Sandringham-Anwesen verbannt, wo er seither allein auf Wood Farm lebt. Fergie folgt ihm nicht und firmiert fortan wieder schlicht als Sarah Ferguson. Laut Hello! sind die beiden zwar noch „in Kontakt“, sprechen aber „nicht mehr viel“ miteinander.

Wie der Epstein-Skandal eine jahrelange Freundschaft zwischen Ex-Eheleuten zerstört

Besonders auffällig ist Fergies öffentliches Verschwinden: Seit dem 12. Dezember 2025, dem Tauftag ihrer Enkelin Athena (1), ist sie nicht mehr öffentlich aufgetreten. Einem Insider zufolge nutzt sie drei verschiedene Mobiltelefone, um nicht geortet zu werden. Sie soll sich auf einer Art „Sofa-Surfing-Weltreise“ befinden – zu Gast bei gut situierten Freunden in der Schweiz, in Nordirland, den Französischen Alpen und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch ein Buchvertrag soll geplatzt sein.

Derweil wächst auch der Druck auf Fergie selbst: Der US-amerikanische Kongressabgeordnete Suhas Subramanyam (38) fordert sie auf, vor dem Untersuchungsausschuss zum Fall Epstein unter Eid auszusagen. Auch die US-Anwältin Gloria Allred (84), die Epstein-Opfer vertritt, erhebt laut der britischen Boulevardzeitung Daily Mirror ihre Stimme: Fergie könne sich nicht damit herausreden, von Epsteins Verbrechen nichts gewusst zu haben. Erschwerend kommt hinzu, dass die 66-Jährige in den freigegebenen Epstein-E-Mails den Finanzier als „liebster Freund“ bezeichnet, ihn um Geld gebeten und ihn kurz nach seiner Haftentlassung 2009 gemeinsam mit den Töchtern Beatrice (37) und Eugenie (35) besucht haben soll.

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Die frühere BBC-Royals-Korrespondentin Jennie Bond (75) bringt es im Daily Mirror auf den Punkt: „Ich bin überrascht, wie schnell – und offenbar dauerhaft – sie und Andrew getrennte Wege gegangen sind. […] Der Druck des Skandals rund um ihre anhaltende Freundschaft mit Epstein hat deutliche Spuren hinterlassen, und Andrews Rauswurf aus Royal Lodge war der letzte Strohhalm.“ Bond beschreibt damit den Verlust des letzten Rettungsankers einer Beziehung, die ohnehin schon am Versinken war. Ein klassisches Untergangs-Szenario. Nicht einmal die Erinnerung an die Queen (96, † 2022), die beiden die Pflege ihrer Corgis überlassen hat, hält sie noch zusammen. Verwendete Quellen: mirror.co.uk, hellomagazine.com

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