In Österreich abgetaucht
Vorwürfe gegen „Schmarotzerin“ Sarah Ferguson – locken TV-Angebote sie aus ihrem Luxus-Versteck?
Sarah Ferguson soll zahlreiche lukrative TV-Angebote erhalten – weil Hollywood will, dass sie über ihre Verstrickung in den Epsteins-Skandal auspackt.
Sieben Monate lang war sie wie vom Erdboden verschluckt. Doch nun ist Sarah Ferguson (66) wieder da – zumindest auf Fotos, die die britische Boulevardzeitung The Sun exklusiv veröffentlicht. Die frühere Herzogin von York taucht in einem österreichischen Bergdorf auf, versteinerter Blick, rotes Haar unter einer Baseballkappe verborgen, dunkle Brille auf der Nase. Seit Februar soll sie in einem Luxus-Chalet nahe dem Mayrlife Medical Health Resort in Altaussee residieren – für rund 2.300 Euro pro Nacht.
Dass Sarah Ferguson ausgerechnet jetzt wieder ins Licht der Öffentlichkeit gerät, ist kein Zufall. Laut dem britischen Boulevardblatt Daily Mail on Sunday soll die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (66) gleich mehrere Angebote von Film- und Fernsehproduzenten erhalten haben, die sie zu einem großen Enthüllungs-Interview bewegen wollen. Eine anonyme Quelle wird in dem Bericht zitiert: „Sarah weiß eine Menge. Man muss sich nur die Epstein-Akten ansehen, um zu erkennen, wie lange und eng ihre Freundschaft mit ihm war. Sie war jahrelang in seinem Umfeld und muss einiges gesehen und gehört haben“, so der Insider. „Es sind mindestens ein halbes Dutzend neue Epstein-Dokumentationen in Arbeit, darunter eine neue bei Netflix, und alle wollen Sarah. Sie hat zahlreiche Angebote für Interviews erhalten.“
Sarah Ferguson versteckt sich in Luxus-Resort – doch wer bezahlt die Rechnung?
Hintergrund ist Fergies enge Verbindung zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein († 66), der 2019 in Untersuchungshaft starb. Aus den Epstein-Akten, einem Datenberg von drei Millionen Dokumenten, die das US-Justizministerium veröffentlicht hat, gehen schriftliche Nachrichten hervor, in denen Sarah Ferguson Epstein als ihren „großartigen Freund“ bezeichnet und ihn sogar auffordert: „Heirate mich einfach.“ Pikant: Eine dieser E-Mails soll sie nach seiner Verurteilung wegen Kindesmissbrauchs geschrieben haben. Fergie bestreitet jegliches Fehlverhalten.
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Ob Sarah Ferguson tatsächlich ihr Schweigen bricht, ist offen. Der US-amerikanische Kongress hat sie zur Aussage aufgefordert, doch als britische Staatsbürgerin ist sie dazu rechtlich nicht verpflichtet. Die britische Boulevardzeitung Daily Mirror zitiert den Royals-Experten Duncan Larcombe mit deutlichen Worten: „Sie ist schlicht die Königin der Gratis-Geschenke. Sie hat den Großteil ihres Erwachsenenlebens auf Kosten wohlhabender Freunde und Gönner gelebt, darunter Jeffrey Epstein, und es überrascht mich überhaupt nicht, dass sie in einem Chalet für 2000 Pfund pro Nacht fotografiert wurde – wieder einmal als Schmarotzerin.“
Doch das Luxusleben auf fremde Kosten hat offenbar seinen Preis. Ein enger Freund Fergies schildert dem Daily Mirror eine ganz andere Realität: „Sarah lebt momentan in Angst. Sie ist nicht immun gegen all das, was passiert. Ihr ist bewusst, wie ernst die Lage ist, und sie kommt damit nicht zurecht.“ Vom einst „glücklichsten Scheidungspaar der Welt“, als das sich Fergie und Andrew früher bezeichneten, ist inzwischen nichts mehr übrig. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, mirror.co.uk, thesun.co.uk
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