Epstein-Akten

Sie kamen per „Lolita-Express“: Unter diesem Codenamen schmuggelte Andrew Frauen in den Palast

Andrew nutzte jahrelang einen Codenamen, um junge Frauen in den Buckingham Palace einzuschleusen. Mindestens eine kam per Epsteins „Lolita Express“ nach London.

Der Skandal um Andrew Mountbatten-Windsor (65) erreicht eine neue Dimension. Wie jetzt unter anderem die Daily Mail berichtet, soll der in Ungnade gefallene Royal über Jahre hinweg junge Frauen in den Buckingham Palace eingeschleust haben – und das mit einem perfiden System. Palastmitarbeiter berichten, Andrew habe stets denselben Code verwendet, wenn er weiblichen Besuch erwartete. „Frau Windsor wird in Kürze eintreffen, bitte lassen Sie sie herein und begleiten Sie sie nach oben“, habe er dem Dienstpersonal mitgeteilt, wie Insider berichten. Die jungen Frauen wurden über einen der versteckten Personaleingänge hereingelassen – oft ohne jegliche Sicherheitsüberprüfung.

Andrew Mountbatten Windsor. (Archivfoto)

Die codierten Anfragen des Prinzen sollen das Personal des Buckingham Palace über Jahre hinweg zur Verzweiflung gebracht haben. Eine Quelle erklärte: „Es war allgemein bekannt, dass Andrew gerne junge Frauen im Buckingham Palace empfing.“ Die Besuche seien so häufig gewesen, dass die Mitarbeiter nur noch mit den Augen gerollt und pflichtbewusst „Ja, Sir“ gesagt hätten. Viele der Mädchen hätten keinerlei Sicherheitsfreigabe gehabt, Details seien kaum erfasst worden – allein aufgrund von Andrews Status innerhalb der königlichen Familie.

Gordon Brown fordert strafrechtliche Ermittlungen für Andrew

Jetzt wird der Druck auf die Ermittlungsbehörden größer. Der ehemalige Premierminister Gordon Brown (74) hat die Metropolitan Police aufgefordert, strafrechtliche Ermittlungen gegen Andrew einzuleiten. Der Grund: Mindestens 90 Flüge von Jeffrey Epsteins Privatjet – bekannt als „Lolita Express“ – landeten in Großbritannien, viele davon am Flughafen Stansted. Brown bezeichnete die Vorgänge als „mit Abstand der größte Skandal von allen“. Nach Informationen der Daily Mail wurde mindestens ein Epstein-Opfer mit dem Privatjet nach Großbritannien geflogen und anschließend in den Buckingham Palace gebracht.

Die freigegebenen E-Mails enthüllen pikante Details über Andrews Gäste. So wurde etwa eine junge rumänische Frau zu einem privaten Dinner in den Buckingham Palace eingeladen, während die Queen in Balmoral weilte. Epstein beschrieb sie als „perfekt“. Auch eine russische Frau namens Vera sowie eine weitere Frau namens Irina wurden Andrew zugeführt.

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Royale Untreue. Schon auf dem Verlobungsbild von Charles und Diana war Betrug mit im Spiel. Nicht nur Charles hatte eine Affäre mit seiner Jugendliebe Camilla, auch Lady Diana suchte irgendwann Trost in anderen Armen. Fakt ist, als Prinz Charles gestand, untreu gewesen zu sein, gab auch Prinzessin Diana ihren Fehltritt mit Reitlehrer James Hewitt zu.
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König Charles III. (77) hat sich zu den jüngsten Vorwürfen gegen seinen Bruder Prinz Andrew im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal geäußert. Wie der Buckingham-Palast mitteilte, sei man bereit, mit den Ermittlungsbehörden zu kooperieren, sollte es zu einer offiziellen Anfrage kommen. „Der König hat in Worten und durch beispiellose Taten seine tiefe Besorgnis über die Vorwürfe zum Ausdruck gebracht, die weiterhin im Zusammenhang mit dem Verhalten von Herrn Mountbatten-Windsor ans Licht kommen“, zitiert etwa The Independent aus dem Statement. Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, independent.co.uk

Rubriklistenbild: © Toby Melville/Pool Reuters/dpa

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