Gesundheit
Zitrone als Immun-Boost: Wird sie falsch zubereitet, gehen wertvolle Wirkstoffe verloren
Medikamente versprechen Linderung bei einer Erkältung. Allerdings greifen viele lieber auf Hausmittel zurück. Bei der Zubereitung der heißen Zitrone muss man jedoch einiges beachten.
Hamm - Wer eine Erkältung bekommt, bemerkt schnell erste Symptome. Die Nase läuft, der Hals kratzt. Viele Menschen vertrauen bei Halsschmerzen zunächst auf ein beliebtes Hausmittel: die heiße Zitrone. Üblicherweise wird dazu Zitronensaft mit heißem Wasser aufgefüllt. Aber Achtung: So heiß sollte das Wasser für eine Tasse heiße Zitrone gar nicht sein.
Zitrone als Immun-Boost: Bei falscher Zubereitung gehen gesunde Wirkstoffe verloren
Sie ist die Vitaminbombe unter den Zitrusfrüchten: Die Zitrone beinhaltet mit 51 Milligramm Vitamin C auf je 100 Gramm mehr von dem gesunden Nährstoff als Orangen, Grapefruit und Clementinen, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung. Außerdem finden sich in den Zitrusfrüchten weitere gesundheitsförderliche Stoffe wie Flavonoide. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können Flavonoide das Risiko für bestimmte Krebskrankheiten sowie Herz-Kreislauf-Krankheiten verringern. Sogar die Reste der Zitrone, die Schale, kann vielfältig eingesetzt werden.
Das Vitamin C aus der Zitrone in Kombination mit Honig, der das Getränk süßen kann, wirkt laut Bundeszentrum für Ernährung aber eher vorbeugend. Das Getränk unterstützt das Immunsystem. Zusätzlich liefert der Honig keim- und entzündungshemmende Stoffe.
Vitamin C und Honig sind hitzeempfindlich
Vitamin C gilt allerdings als hitzeempfindlich. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt, den Zitronensaft mit kaltem Wasser aufzufüllen und danach das Getränk auf Trinktemperatur zu erwärmen. Dabei sollte das Getränk aber nicht auf mehr als 40 Grad erhitzt werden. Die heiße Zitrone sollte deshalb besser als „lauwarme“ Zitrone getrunken werden.
Gleiches gilt übrigens auch für den Honig. Bei einer Erhitzung von über 120 Grad kann es beim Honig laut Verbraucherzentrale sogar zur Entstehung eines gesundheitsgefährdenden Stoffes kommen. Acrylamid ist erbgutverändernd und kann das Krebsrisiko erhöhen.
Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun möchte, der kann ein bestimmtes Lebensmittel ganz einfach zu Hause anbauen. Eine Gemüsesorte belegt Platz eins der gesündesten Lebensmittel.
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