Lebensmittelwarnung

Es gibt einen Reis-Rückruf: Zwei verbotene Inhaltsstoffe entdeckt

Ein aktueller Rückruf betrifft Basmati-Reis. In einem Produkt sind Pestizide nachgewiesen worden. Er wurde in acht Bundesländern verkauft.

Hamm – Reis ist ein unverzichtbarer Bestandteil vieler Speisen. Doch aktuell warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) vor einem Produkt, in dem unerlaubte Substanzen gefunden wurden. Es geht um Basmati-Reis, eine der meistgekauften Reissorten. Genauer gesagt, handelt es sich um den Basmati-Reis der Marke Schani. Er ist Gegenstand eines Rückrufs.

Produkt Schani Original Basmati Rice (Basmatireis)
HerstellerGlobal Foods Trading GmbH
Mindesthaltbarkeitsdatum02/2026
Chargennummer / Los-KennzeichnungL1000/GFT/KW26
Verpackungseinheit1 kg

Umfangreicher Reis-Rückruf in acht Bundesländern statt – Verbotene Substanzen entdeckt

Der Produzent teilt in einer Bekanntmachung mit, dass das Produkt „aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes“ zurückgezogen wird. Betroffen sind Produkte der Charge L1000/GFT/KW26 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02/2026. Der Basmati-Reis wurde vorwiegend in Asia-Supermärkten angeboten und war in den folgenden acht Bundesländern verfügbar:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland

Rückruf von mit Pestiziden belastetem Basmati-Reis: Produkt sollte auf keinen Fall konsumiert werden

Der Rückruf erfolgt aufgrund der Pestizide Thiamethoxam und Tricyclazol, die im Produkt nachgewiesen wurden. Beide Substanzen sind in der EU nicht erlaubt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erläutert, dass Dutzende Substanzen unter den Begriff Pestizide fallen. Diese Stoffe sind nicht nur für die Umwelt und die Natur, sondern auch für Menschen schädlich und können die Gesundheit beeinträchtigen. Daher wird auf Regierungsebene immer wieder über ein Verbot von Pestiziden diskutiert.

Dieses Produkt befindet sich aktuell im Rückruf.

Die genauen gesundheitlichen Risiken, die von Tricyclazol ausgehen, werden in der Mitteilung des Herstellers nicht erwähnt. Das Portal utopia.de berichtet, dass Thiamethoxam das Nervensystem schädigen kann. Daher sollte der belastete Basmati-Reis nicht verzehrt werden.

Wer den Hersteller kontaktieren möchte, kann dies telefonisch von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter der Nummer 0800-950 950 9 oder per E-Mail an info@gft.group tun. In der Regel können bei einem Rückruf die betroffenen Produkte problemlos zurückgegeben werden.

Für ein Fleischprodukt gibt es einen deutschlandweiten Rückruf. Als Grund gibt der Hersteller „gesundheitliche Bedenken“ an. Verbraucher sollten aufpassen.

Rubriklistenbild: © Erik Romanenko/ITAR-TASS/IMAGO

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