Furchtbare Vorahnung

Überlebende sendet nach Yacht-Unglück in Italien beunruhigende Nachricht an ihren Vater

Inmitten der laufenden Ermittlungen zum tragischen Untergang einer Yacht vor Sizilien, gelangt eine Mitteilung einer der Überlebenden an die Medien.

Palermo – Nach dem dramatischen Untergang der Yacht „Bayesian“ vor der Küste Siziliens (Italien) am Montag (19. August), ist die Hoffnung längst verstrichen, noch lebende Passagiere im gesunkenen Schiff zu finden. Für Überlebende war laut Textnachrichten schnell klar, dass das Yacht-Unglück Todesopfer fordern wird.

Das letzte Foto der „Bayesian“ – Bilder des tragischen Yacht-Unglücks vor Italien

Yacht-Drama vor Sizilien. 22 Urlauber waren an Bord des Luxus-Segelboots, das am Montagmorgen (19. August) bei einem schweren Unwetter in Italien sank.
„Das Boot ist einfach verschwunden“, berichten Fischer aus Palermo. Die „Bayesian“ sank gegen 4 Uhr morgens, am Tag darauf suchen Boote, Taucher und Helikopter nach Überlebenden.
Tische, Schirme, Stühle und Blumentöpfe fliegen beim Unwetter in Palermo durch die Luft. Auf dem Wasser verursachte der Sturm wohl einen Tornado.
Etliche Rettungskräfte sind am Einsatz in Italien beteiligt. Ambulanz und Polizei stehen am Ufer von Porticello bereit.
Das letzte Foto der „Bayesian“ – Bilder des tragischen Yacht-Unglücks vor Italien

Anwältin (36) überlebt Yacht-Unglück vor Sizilien und schickt Vater beängstigende Nachricht

Aufgrund stürmischen Wetters war die Yacht vor Sizilien gesunken. Sechs Passagiere waren zunächst noch als vermisst gemeldet, darunter der britische Tech-Unternehmer Mike Lynch. Seine Leiche und die leblosen Körper vier anderer Vermisster wurden bis Donnerstag (22. August) bereits geborgen. Laut Experten gibt es nur noch theoretische Möglichkeiten für Retter, die weiterhin vermisste Tochter (18) des Milliardärs im Wrack der Yacht lebend zu finden.

Insgesamt 15 Personen überlebten das Unglück jedoch. Unter den Überlebenden befindet sich auch die 36-jährige Anwältin Ayla R. Wie ihr Vater britischen Medien mitteilte, habe er nach dem Yacht-Unglück eine Nachricht von ihr erhalten. Diese sei kurz und beunruhigend gewesen: „Es gibt Tote.“ Weitere Informationen konnte er seiner Tochter demnach nicht entlocken. „Sie hat mir nur gesagt, dass es Tote gibt, und dass sie und ihr Partner noch leben“, gab der Brite dem Telegraph zu Protokoll.

Eine der Überlebenden des tragischen Yacht-Unglücks vor Sizilien schickte ihrem Vater eine besorgniserregende Nachricht. (Symbolbild)

Yacht-Unglück vor sizilianischer Küste – Ermittlungen zum Unglückshergang laufen

Die Rettungsteams arbeiten seit Tagen unter Hochdruck an der Bergung der Vermissten. Möbel und Schrott versperrten den Tauchern den Weg in die „Bayesian“, die in rund 50 Metern Tiefe liegt. Die Ermittlungen seitens der italienischen Staatsanwaltschaft zum Unglückshergang laufen. Vermutlich wurde das Schiff von einem Wasserwirbel erfasst und innerhalb von 60 Sekunden in die Tiefe gezogen. Italienischen Behörden untersuchen unter anderem, ob offene Luken zum schnellen Sinken der Yacht beigetragen haben könnten. Auch in Palermo wütete der verheerende Sturm, wie Videos zeigen.

„Durchaus möglich, dass ein Boot in so schneller Zeit sinkt. Etwa wenn eine große Welle über das Schiff schlägt oder Türen geöffnet sind“, erläuterte der Tiefsee-Experte und U-Boot-Kapitän Philippe Epelbaum gegenüber IPPEN.MEDIA. Ähnliches äußert auch ein erfahrener Skipper unserer Redaktion gegenüber. (jm)

Rubriklistenbild: © Antonio Melita/IMAGO

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