Diskussion um Terraristika hält an

Schlangen auf Terraristika.
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Schlangen auf Terraristika.

HAMM/KÖLN - Hunde und Katzen kosten im Kölner Hotel „Callas am Dom“ pro Übernachtung acht Euro extra. Aber 570 Amphibien und Reptilien waren dem Hotelchef Ben Susi am Ende doch zu viel. Er informierte die Polizei am Freitagabend über die seltsame Fracht, die drei seiner Gäste bei sich hatten und löste neben einem großen Medienecho auch ein Ermittlungsverfahren der Essener Zollfahndung aus.

„Ich habe die Tiere durch Zufall entdeckt“, sagte der Hotelchef unserer Zeitung. Die drei Gäste,

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zwei Japaner und ein Chines seien erst am Freitag eingetroffen und hätten nur für eine Nacht eingecheckt. Die exotische Ware habe sich in drei Koffern befunden.

Die Ermittlungen der Zollfahndung kommen indes nur schleppend voran. „Das dauert alles seine Zeit“, sagte ein Sprecher der Behörde. Immerhin wusste er aber, dass die drei Beschuldigten selbst angegeben hatten, dass sie die Tiere auf einer Messe in Hamm verkaufen wollten. Am nächsten Tag fand in Hamm die Terraristika statt – allerdings ohne die Tiere der Asiaten, die noch in der Nacht in den Kölner Zoo gebracht wurden und sich auch gestern noch dort unter Quarantäne befanden. Bei den drei Beschuldigten handelt es sich nach Auffassung des Zolls um professionelle Händler. Sie hatten eine Sicherheitsleistung von 20 000 Euro gezahlt. Ob sie sich noch in Deutschland befinden, sei unbekannt. Im Kölner Hotel tauchten sie jedenfalls nicht wieder auf. - fl

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