Bahnverkehr

Drastische Kürzung des Bahnangebots: Mehrere Verbindungen rund um Hamm betroffen

Eine Regionalbahn fährt in den Hauptbahnhof Hamm ein.
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Eine Regionalbahn fährt in den Hauptbahnhof Hamm ein.

Der Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) streicht das Bahnangebot rund um Hamm notgedrungen weiter zusammen. Mehrere Zugverbindungen sind betroffen.

Hamm - Weil den Anbietern Eurobahn und National Express die Lokführer ausgehen, fahren künftig deutlich weniger Züge von Hamm aus nach Hagen, Münster und Paderborn.

NWL kürzt Bahnangebot rund um Hamm: Mehrere Verbindungen gestrichen

Ein Mix aus Baustellen, Streckensperrungen und Personalmangel führt bereits seit dem vergangenen Jahr zu zahlreichen Ausfällen im Regionalverkehr. Am Mittwoch kündigte der NWL nun weitere Einschnitte an.

  • Hamm – Münster: Die Regionalbahn 89 der Eurobahn fährt ab dem 1. März außerhalb der Hauptverkehrszeit und an Wochenenden nur noch stündlich. Der Regionalexpress 7 von National Express fährt bereits seit Jahresbeginn nur noch bis 21 Uhr. Statt drei Verbindungen pro Stunde gibt es damit künftig nur noch zwei.
  • Hamm – Paderborn: Auch hier wird bei der RB89 am 1. März der Stundentakt (mit Ausnahme der Hauptverkehrszeit) eingeführt. Parallel fährt stündlich der Regionalexpress 11. Auch hier gilt: Aus stündlich drei Fahrten werden zwei.
  • Hamm – Hagen: Vom 7. bis 28. Februar ist die Strecke zwischen Unna und Hagen baustellenbedingt gesperrt. Der Regionalexpress 13 (Eurobahn) wird bereits am 1. Februar auf einen Zwei-Stunden-Takt reduziert, der Regionalexpress 7 (National Express) pausiert derzeit und nimmt den Betrieb erst nach der Sperrung wieder auf.
  • Hamm – Bielefeld: Der Regionalexpress 6 (National Express) fährt ab dem 1. Februar nur noch bis 22 Uhr. Eine Ersatzfahrt im Spätverkehr soll die Eurobahn anbieten, eine weitere ab März die Centralbahn, ein klassischer Sonderzug-Anbieter.

Der NWL prüft nach eigenen Angaben derzeit, weitere Bahnunternehmen in die Fahrpläne einzubinden. Einzelheiten wollte ein Sprecher des Verbandes jedoch nicht nennen. Beim NWL soll am 30. Januar zudem feststehen, ob man die krisengeplagte Eurobahn übergangsweise übernehmen kann.

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