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Ukraine-Krieg aktuell: Russland bombardiert Odessa – Kiew erhält 35 neue Patriot-Systeme
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Russlands Verluste steigen. Putin setzt Energie-Terror fort. Armee beschießt Odessa und Dnipro.
Dieser News-Ticker ist beendet. Alle weiteren Informationen finden Sie in unserem neuen News-Ticker zum Ukraine-Krieg.
Update, 7:09 Uhr: Die Lage im Ukraine-Krieg bleibt angespannt: Russische Truppen sollen an mehreren Frontabschnitten wichtige Geländegewinne erzielt haben. Wie die Militäranalysten von DeepState berichten, sind Moskaus Streitkräfte nahe der strategisch wichtigen Stadt Chasiv Jar in der Oblast Donezk vorgerückt. Zuvor hatten russische Einheiten bereits Geländegewinne in der Stadt Pokrowsk sowie nördlich des besetzten Dorfes Robotyne in der Oblast Saporischschja erzielt.
Update, 6:15 Uhr: Die Ukraine hat für die Abwehr des russischen Angriffskrieges offenbar Zusagen für 35 neue Patriot-Abfangraketen erhalten, die bereits in wenigen Tagen geliefert werden sollen. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius soll nach einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe am NATO-Hauptquartier angekündigt haben, dass Deutschland fünf zusätzliche PAC-3-Raketen bereitstellt, während 30 weitere von anderen Partnern kommen. Das berichtet die Ukrainska Pravda. „Es ist eine Frage von Tagen und nicht von Wochen oder Monaten“, sagte Pistorius laut der Zeitung. Die Zusage erfolgte im Rahmen der Ramstein-Gespräche, bei denen Verbündete insgesamt 35 Milliarden US-Dollar an Militärhilfe für die Ukraine im Jahr 2026 zugesagt haben.
Ukraine-Krieg: Russland attackiert Odessa mit Drohnen und Raketen
Update, 13. Februar, 5:16 Uhr: Während die Welt heute in München zur Sicherheitskonferenz (MSC) zusammenkommt, hat Russland seinen Angriffskrieg auf die Ukraine unvermindert fortgesetzt. In der Nacht startete die Armee von Präsident Wladimir Putin wieder viele Drohnen- und Raketenangriffe auf das Front-Hinterland. Unter anderem wurde die ukrainische Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer bombardiert, berichtet ntv. Dabei seien Wohnhäuser, Industrieanlagen sowie die Energieinfrastruktur beschädigt worden. Es war bereits die zweite Drohnenwelle binnen 24 Stunden, wie der regionale Gouverneur Oleh Kiper mitteilte. Die Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung der Stadt seien unterbrochen worden. Im südostukrainischen Dnipro wurden laut Gouverneur Olexandr Ganscha vier Menschen bei einem kombinierten Raketen- und Drohnenangriff verletzt – darunter ein Baby und ein vierjähriges Mädchen.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Update, 21:31 Uhr: Die Ukraine hat ihre Strategie für dieses Jahr im Ukraine-Krieg vorgestellt und will die russischen Verluste auf mindestens 50.000 Soldaten pro Monat steigern. Verteidigungsminister Mykhailo Fedorow kündigte vor dem Ramstein-Treffen in Brüssel an, dass Kiew systematisch Russlands Wirtschaft schwächen und die Luftverteidigung massiv ausbauen wolle.
Fedorow berichtete, dass Russland im Dezember bereits Rekordverluste von 35.000 Soldaten erlitten habe. Bei dem Treffen will er 18 strategische Projekte für 2026 vorstellen, darunter die Finanzierung ukrainischer Raketen und die Aufstellung von Drohnen-Einheiten. „Unser Ziel ist es, die Kosten dieses Krieges für Russland unerträglich zu machen“, schrieb der Minister auf X.
Update, 20:20 Uhr: Die in der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe organisierten Unterstützer des Landes haben ihre Zusagen an Militärhilfen für Kiew für das Jahr 2026 auf 35 Milliarden Euro erhöht. Das teilte der britische Verteidigungsminister John Healey nach einem Treffen der Gruppe in Brüssel mit. Die 35 Milliarden Euro setzen sich nach Angaben aus NATO-Kreisen aus bereits angekündigten und neuen Beiträgen zusammen.
So hatte die Bundesregierung bereits im vergangenen Jahr angekündigt, das deutsche Ukraine-Budget für 2026 liege bei rund 11,5 Milliarden Euro. Wie viele neue Zusagen am Donnerstag gemacht wurden, blieb zunächst unklar.
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine




Ukraine-Krieg aktuell: Putins Armee attackiert weiterhin Energieanlagen
Update, 19:07 Uhr: Die durch russische Raketen- und Drohnenangriffe beschädigten Energieanlagen in der Ukraine produzieren trotz gestiegener Temperaturen weiter deutlich zu wenig Strom zur Versorgung der Bevölkerung. Das prognostizierte Verbrauchsmaximum liege aktuell bei 16,4 Gigawatt, bereitgestellt werden könnten nur 12,3 Gigawatt, sagte Energieminister Denys Schmyhal auf der Sitzung des parlamentarischen Energieausschusses gemäß einer Meldung der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine. Millionen Ukrainer haben länger als 20 Stunden täglich keinen Strom. Erst für den Frühling wird eine leichte Besserung erwartet.
Ukriane-Krieg aktuell: EU berät über weitere Militärhilfen für Kiew
Update, 17:28 Uhr: Bei einem Treffen berieten die EU-Verteidigungsminister am Donnerstag über weitere Militärhilfen für die Ukraine. NATO-Chef Mark Rutte sagte, er sei „absolut zuversichtlich“, dass die Ukraine die notwendige Ausrüstung erhalten werde, etwa durch den sogenannten PURL-Mechanismus für den Kauf von Waffenpaketen aus den USA. Großbritannien sagte der Ukraine derweil ein weiteres Luftverteidigungspaket im Wert von mehr als 500 Millionen Pfund (rund 570 Millionen Euro) zu. Auch Schweden kündigte weitere Beiträge an.
Ukraine-Krieg: Russland nutzt Epstein-Akten für anti-ukrainische Verschwörungsmythen
Update, 15:44 Uhr: Zahlreiche pro-russische Beiträge in Onlinediensten haben einer aktuellen Studie zufolge die Akten über den verstorbenen US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein für die Verbreitung anti-ukrainischer Verschwörungserzählungen genutzt. Millionenfach aufgerufene Beiträge in den Onlinediensten Facebook, X und Tiktok zitierten Dokumente der Epstein-Akten als angebliche Beweise für die Falschbehauptung, Russland habe ukrainische Kinder durch „Evakuierungen“ vor einem Sexhandel-Netzwerk bewahrt, heißt es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Strategischen Dialog (ISD), einer Londoner Denkfabrik.
Die ukrainischen Behörden werfen Russland vor, seit Kriegsbeginn 2022 mehr als 20.000 ukrainische Kinder nach Russland verschleppt zu haben. Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hatte wegen der Verschleppung der Kinder Haftbefehle gegen Russlands Präsident Wladimir Putin und die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa erlassen.
Ukraine-Krieg aktuell: Russland nimmt Region Pokrowsk weiter ins Visier
Update, 13:29 Uhr: Wie DeepState mitteilt, rücken russische Truppen im Ukraine-Krieg gegenwärtig in der Region Pokrowsk vor. Dabei wurden wohl Geländegewinne erzielt. Derweil wurde bekannt, dass Russland in der Nacht zum 12. Februar insgesamt 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-300, eine gelenkte Luft-Luft-Rakete vom Typ Kh-59/69 und 219 Drohnen bei Angriffen eingesetzt hat.
In Russland selbst tobt derweil eine Debatte um den Messenger-Dienst Whatsapp. Der Chatdienst wirft der russischen Regierung den Versuch einer Komplett-Blockade vor. Über 100 Millionen Nutzer von sicherer und privater Kommunikation auszuschließen, werde zu weniger Sicherheit für die Menschen in Russland führen, kritisierte eine Sprecherin der zum Facebook-Konzern Meta gehörenden App. Man werde alles Mögliche unternehmen, damit die Nutzer weiterhin verbunden blieben.
Aktuelle Angriffe im Ukraine-Krieg: Flamingo eingesetzt
Update, 11:34 Uhr: Am frühen Morgen des 12. Februar führte die Ukraine mehrere Fernschläge gegen militärische Ziele auf russischem Territorium durch. Nun gibt es weitere Details zur Attacke im Ukraine-Krieg. Nach Angaben ukrainischer Offizieller wurden dabei ein Munitionslager im Raum Wolgograd sowie eine Raketenproduktionsstätte in der Region Tambow getroffen. Der ukrainische Generalstab bestätigte den Angriff auf ein bedeutendes russisches Waffenarsenal in der Nähe des Dorfes Kotluban in der Region Wolgograd.
In der dortigen Anlage lagern Raketen, Munition und Sprengstoffe der Hauptdirektion für Raketen und Artillerie des russischen Verteidigungsministeriums. „Dieses Arsenal ist eines der größten Munitionslager der russischen Armee. Es wurde von ukrainischen Langstreckenwaffen des Typs FP-5 ‚Flamingo‘ getroffen“, erklärte der Generalstab in seiner Stellungnahme.
Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: Russlands Truppen eingekesselt
Update, 10:25 Uhr: In Kupjansk, Oblast Charkiw, ist eine kleine russische Truppeneinheit eingeschlossen, die nicht mehr kampffähig ist. Oberstleutnant Viktor Trehubov erklärte dazu: „Kupjansk steht unter ukrainischer Kontrolle. Eine kleine Gruppe Russen (man kann sagen, es ist jetzt die einzige) hält sich noch in mehreren Hochhäusern im Stadtzentrum auf. Sie leben, sind aber zu keinerlei aktiven Aktionen fähig, außer ihr eigenes Leben zu schützen“.
Laut Trehubov haben die ukrainischen Streitkräfte russische Einheiten bereits aus den Randbezirken der Stadt verdrängt. Darüber hinaus wies ein Sprecher darauf hin, dass die Kreml-Propaganda fälschlicherweise die Einnahme von Kupjansk-Wuslowi durch russische Soldaten verkündet habe – tatsächlich hätten deren Truppen die Verwaltungsgrenze der Siedlung jedoch noch gar nicht erreicht.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nach Angriffen ohne Heizung
Update, 9:36 Uhr: Nach den jüngsten Angriffen im Ukraine-Krieg sind fast 2600 Wohnblöcke in Kiew ohne Heizung. Bürgermeister Vitali Klitschko sagte, dass Hochhäuser sowohl am linken als auch am rechten Ufer des Kiewer Flusses betroffen seien, insbesondere in den Bezirken Desnianskyi, Dniprovskyi, Pecherskyi und Solomianskyi.
Erstmeldung: Kiew/Moskau – Die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg bleibt weiter angespannt. Russland hat in der vergangenen Nacht erneut mit Drohnen und ballistischen Raketen angegriffen. Wie aus offiziellen Angaben hervorgeht, gab es schwere Schäden und Verletzte in Kiew und Odessa. Zwei Menschen seien bei dem Raketenangriff auf Kiew verletzt worden, einer davon schwer, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko bei Telegram mit.
Nach Klitschkos Angaben waren erneut Infrastrukturobjekte Ziel der Raketenangriffe. Es habe aber auch Einschläge in privaten Wohnhäusern gegeben. Kiew kämpft wegen der ständigen russischen Luftangriffe seit Wochen mit Problemen bei der Energieversorgung – sowohl beim Strom als auch bei der Heizung.
„Der Feind hat Odessa erneut angegriffen. In einem der Stadtteile wurde eine Infrastruktureinrichtung beschädigt“, informierte der Leiter der Militärverwaltung über die aktuellen Attacken. Russland griff im Ukraine-Krieg auch die Städte Dnipro und Pawlohrad mit Raketen an. „Ballistische Raketen fliegen Richtung Dnipro!!! Pawlohrad“, schrieb die ukrainische Luftwaffe bei Telegram. Zudem steuerte eine Gruppe russischer Drohnen aus westlicher und südlicher Richtung auf Dnipro zu.
Bereits seit Monaten nimmt Russland die Energie-Infrastruktur im Nachbarland ins Visier. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Mittwoch, der Kreml sei „nicht bereit“ für einen Energiewaffenstillstand. „Wir haben von den Russen keine Antwort bezüglich des Energiewaffenstillstands erhalten. Wahrscheinlich im Gegenteil: Wir haben eine Antwort in Form von Drohnen- und Raketenangriffen erhalten“, sagte Selenskyj.
Zugleich betonte Selenskyj, dass Kiew mit Blick auf den Ukraine-Krieg weiter an Friedensverhandlungen bereit sei. „Es ist uns egal, ob wir uns in Miami oder in Abu Dhabi treffen. Hauptsache, es gibt ein Ergebnis“, fügte Selenskyj hinzu. Man habe einen US-Vorschlag für weitere Gespräche sofort angenommen, Russland bleibe jedoch „zögerlich“. Der ukrainische Präsident sagte gegenüber Bloomberg , dass die von den USA ausgerichteten Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs höchstwahrscheinlich am 17. und 18. Februar stattfinden würden.
In der Nacht zum 12. Februar hat auch die Ukraine erneut Ziele in Russland angegriffen. Wie Kyiv Independent berichtet, haben Drohnen ein russisches Militärwerk in Michurinsk (Oblast Tambow) und einen Standort des Verteidigungsministeriums in Kotluban (Oblast Wolgograd) getroffen. Astra berichtet, dass das Werk der JSC Progress in der Stadt Michurinsk in der Oblast Tambow und nahegelegene Gebäude in der Nacht beschossen wurden. JSC Progress produziert Hightech-Systeme zur Steuerung von Flugzeugen und Raketen sowie Ausrüstung für Gas- und Ölpipelines.
Derweil gibt es neue Einschätzungen zu Russlands Verlusten im Ukraine-Krieg. Wie ein ehemaliger britischer Geheimdienstchef am 10. Februar sagte, könnte Wladimir Putin im Dezember 2025 in der Ukraine etwa doppelt so viele Soldaten verloren haben wie die Sowjetunion im sowjetisch-afghanischen Krieg. Gegenüber Sky News führte der ehemalige Chef des MI6, Sir Richard Moore, aus, dass im Dezember etwa 30.000 Russen in der Ukraine getötet wurden und bezeichnete diese Zahl als „erstaunlich“.
„Die Verluste sind furchtbar, und selbst die Russen werden Schwierigkeiten haben, diese Verluste auszugleichen. Sie schneiden also auf dem Schlachtfeld weiterhin erschreckend schlecht ab“, sagte Moore. Der Ex-Geheimdienstchef verglich Russlands Verluste im Ukraine-Krieg mit den Opferzahlen im sowjetisch-afghanischen Krieg, der 10 Jahre (1979-1989) dauerte und zum Tod von etwa 15.000 sowjetischen Soldaten führte.
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine gab derweil auf Facebook bekannt, dass Russlands Verluste im Ukraine-Krieg weiter steigen. Putins Armee hat im Verlauf des vergangenen Tages 770 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die Gesamtzahl der Verluste steigt damit seit Kriegsbeginn auf etwa 1.250.150 Soldaten. Zudem hat Putin 11.662 Panzer, 24.025 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 37.213 Artilleriesysteme verloren. (red mit Agenturen)
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