Vertragspoker

Bayern-Star Upamecano steht vor der Wahl zwischen drei Top-Klubs

Der FC Bayern München möchte gerne mit Innenverteidiger Dayot Upamecano verlängern. Der Franzose hat sich aktuell noch für keinen Verein entschieden.

München – Der Vertragspoker zwischen dem FC Bayern München und Dayot Upamecano geht weiter. Während der Verein gerne mit seinem Stamm-Innenverteidiger den im Sommer 2026 auslaufenden Kontrakt verlängern würde, hat sich der Franzose noch nicht fest entschieden. Laut dem Bayern-Insider-Podcast der Bild soll die Wahl zwischen drei Vereinen fallen.

Der FC Bayern München hofft weiterhin auf einen Verbleib von Dayot Upamecano beim Rekordmeister.

Neben dem deutschen Rekordmeister, der in Person von Herbert Hainer auf der JHV sogar Upamecano zu einer Verlängerung aufforderte, sollen sich auch Real Madrid und Paris Saint-Germain im engeren Kreis um eine Verpflichtung des 27-Jährigen befinden. Die Interessenten aus England sowie der FC Barcelona scheinen nicht mehr im Rennen um den Franzosen dabei zu sein.

Dayot Upamecano kann sich zwischen drei Top-Klubs entscheiden

Die Madrilenen, die bereits mündlich mit Upamecano einig sein sollen, sehen in dem Franzosen den perfekten Nachfolger des Ex-Bayern-Stars David Alaba. Zusammen mit den Talenten Raúl Asencio und Dean Huijsen sowie DFB-Routinier Antonio Rüdiger soll er dort in den nächsten Jahren die Innenverteidigung bilden. Auch PSG hat für Upamecano aufgrund seiner Herkunft natürlich eine gewisse Strahlkraft.

Als dritter Verein ist natürlich der FC Bayern nach wie vor energisch an der Vertragsverlängerung des Franzosen dran. „Das ist für uns das große Thema: Upas Verlängerung. Das steht bei uns über allem“, äußerte sich Max Eberl und gab der Causa die oberste Priorität. Die Verhandlungen gestalten sich allerdings deutlich komplexer als erhofft.

Sind Upamecano und Tah das Nächste? Die legendärsten Innenverteidiger-Duos

Raphaël Varane & Presnel Kimpembe: Das moderne französische Duo führte Les Bleus 2018 zum WM-Titel in Russland. Varanes Erfahrung und Kimpembes Dynamik verkörpern die neue Generation der französischen Verteidiger-Schule.
Lilian Thuram & Marcel Desailly: Die französischen Weltmeister von 1998 dominierten sowohl bei der WM als auch bei der EM 2000. Thurams Vielseitigkeit und Desaillys Führung bildeten das Fundament für Frankreichs goldene Generation.
Sol Campbell & Kolo Touré: Das Duo war entscheidend für Arsenals „Invincibles“-Saison 2003/04, als die Gunners ungeschlagen Meister wurden. Campbells Erfahrung und Tourés Energie bildeten eine nahezu undurchdringliche Defensive unter Arsène Wenger.
Lucio & Juan: Die brasilianischen Verteidiger führten Bayern 2001 zur Champions League und Brasilien 2002 zum WM-Titel. Lucios Athletik und Juans Spielaufbau bildeten eine perfekte südamerikanische Defensive.
Sind Upamecano und Tah das Nächste? Die legendärsten Innenverteidiger-Duos

Obwohl Upamecano unangefochtener Stammspieler unter Vincent Kompany ist und der 27-Jährige nur lobende Worte für seinen Trainer und Arbeitgeber übrig hat, kommen beide Parteien auf keinen gemeinsamen Nenner. Problem sind hierbei neben den Forderungen nach einem Gehalt von über 20 Millionen Euro pro Jahr und das Festlegen einer Ausstiegsklausel auch der Wunsch eines Handgeldes von Seiten des Spielers.

Um einen ablösefreien Abgang Upamecanos zu verhindern, müssen sich die Bayern langsam beeilen, den Franzosen langfristig an den FC Bayern zu binden. Die Magische Grenze ist hierbei der 1. Januar. Ab dann kann der Innenverteidiger mit seinen Beratern komplett frei mit anderen Vereinen verhandeln. Während die Münchner bereits vor dem Jahreswechsel alles fix machen wollen, hat Upamecano genau diese Möglichkeit im Auge.

Das Positive für die Münchner ist, dass es stand jetzt nur noch zwei Kontrahenten im Poker um den 27-Jährigen gibt. Sportlich gesehen passt derzeit alles zwischen beiden Seiten. Der Innenverteidiger stand bisher in fast allen Spielen von Anfang an auf dem Feld und verhalf den Bayern als Leistungsträger zum Startrekord. Nur vom Geld her dürften Real Madrid und PSG wohl die Nase vorne haben. (seb)

Rubriklistenbild: © IMAGO/O.Behrendt

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare