Champions-League-Kracher

BVB-Neuzugang erholt sich rechtzeitig für Juventus-Kracher

Nach Zwangspause gegen Heidenheim am Wochenende dürfte der BVB-Neuzugang beim anstehenden Champions-League-Duell wieder dabei sein.

Dortmund – Nach dem verpatzten Saisonstart mit dem 3:3 gegen St. Pauli hat Borussia Dortmund sich schnell gefangen. Den 3:0-Sieg gegen Union Berlin von vor der Länderspielpause bestätigten die Westfalen mit einem überzeugenden 2:0-Erfolg beim 1. FC Heidenheim. BVB-Neuzugang Aaron Anselmino hatte zwar einigen Anteil am soliden Auftritt gegen die Berliner, am letzten Wochenende musste er aber mit muskulären Problemen pausieren.

Aaron Anselmino (m.) soll gegen Juventus in den BVB-Kader zurückkehren.

Die gute Nachricht ist: Die Beschwerden warfen den 20-jährigen Innenverteidiger nicht allzu lange aus der Bahn. Schon am Dienstagabend (21 Uhr, alle TV-Infos hier) im Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin soll Anselmino nach kicker-Informationen wieder im Kader von Übungsleiter Niko Kovac stehen.

BVB-Neuzugang Anselmino vor Kader-Rückkehr gegen Juventus Turin

Dem Bericht zufolge soll Anselmino zwar im Aufgebot stehen, aber noch nicht wieder in der Startformation. Demnach plant das Trainerteam wie schon gegen Heidenheim mit einer Dreierkette aus Julian Ryerson, Waldemar Anton und Ramy Bensebaini. Anselmino, der in seinem bisher einzigen BVB-Spiel gegen Union durchaus zu überzeugen wusste, könnte dennoch noch im Verlauf der Partie sein Champions-League-Debüt für Dortmund geben.

Der BVB lieh Anselmino in den letzten Tagen des Transferfensters vom FC Chelsea aus, wo der Youngster noch einen Vertrag bis 2031 besitzt. Im Sommer 2024 hatten die Londoner den Argentinier von den Boca Juniors verpflichtet, wo Anselmino zum Profi geworden war. Für die „Blues“ gab der Nachwuchskicker erst bei der Klub-Weltmeisterschaft sein Debüt, stand für zwei Minuten gegen Benfica Lissabon auf dem Platz.

Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Der bis heute teuerste Neuzugang in der Vereinsgeschichte des BVB ist Ousmane Dembélé. Als damals 19-Jähriger kam der Franzose 2016 für 35 Mio. Euro nach Dortmund und mischte die Bundesliga furios auf. Nach 31 Torbeteiligungen und dem DFB-Pokalsieg im Gepäck wechselte Dembélé nach nur einem Jahr für 135 Mio. Euro zum FC Barcelona und ist damit gleichzeitig der teuerste BVB-Abgang jemals.
Satte 31 Mio. Euro zahlte der BVB 2022 an Ajax Amsterdam für die Dienste von Sébastien Haller. Der Ivorer kam als Nachfolger von Erling Haaland, doch seine Zeit beim BVB wurde von der Krebsdiagnose kurz nach seinem Wechsel überschattet.
2016 für 35 Mio. Euro an den FC Bayern verkauft, 2019 für 30,5 Mio. Euro zurückgeholt. Damit ist Mats Hummels der drittteuerste Neuzugang der BVB-Vereinsgeschichte. Insgesamt hat der Weltmeister über 13 Jahre im BVB-Trikot verbracht und 508 Pflichtspiele bestritten. 2024 hat er die Dortmunder als eine der größten Vereinslegenden aller Zeiten verlassen und im Sommer 2025 nach einem einjährigen Intermezzo bei der AS Rom seine Karriere beendet.
Auf Platz vier im Ranking der teuersten BVB-Neuzugänge ist der im Sommer 2025 verpflichtete Jobe Bellingham. Satte 30,5 Mio. Euro ließen sich die Westfalen die Dienste des erst 19-jährigen Mittelfeldspielers kosten. Beim BVB tritt der junge Engländer in sehr große Fußstapfen.
Die teuersten BVB-Zugänge der Vereinsgeschichte

Schon vor seinem BVB-Debüt hatte Kovac von den Fähigkeiten Anselminos geschwärmt. „Er ist ein Spieler mit sehr hohem Potenzial. Er hat in der letzten Zeit nicht so viele Minuten gespielt, wie er sich das gewünscht hätte. Aber wir haben seine Fähigkeiten im Training schon gesehen“, so der 53-Jährige. (mbo)

Rubriklistenbild: © IMAGO/David Inderlied

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