Wer kommt?
Dortmunds 50-Millionen-Transferoffensive mit konkreten Formen
Borussia Dortmund intensiviert die Suche nach Kaderverstärkungen. Mit einem Sondervermögen bewältigt der BVB die heiße Phase des Transfer-Fensters.
Dortmund – Der Saisonauftakt brachte für Borussia Dortmund ein 3:3 gegen St. Pauli – und damit auch die Gewissheit, dass die Mannschaft noch dringend Verstärkung benötigt. Durch die Ausfälle ist besonders die Defensive nicht ausreichend besetzt. Kurz vor dem Deadline-Day wollen die Borussen jetzt mit einem Sondervermögen auf Shoppingtour gehen und eine Transfer-Offensive starten.
Der Transfer von Carney Chukwuemeka wurde finalisiert, billig war der Neuzugang nicht. Die BILD nennt als Summe 20 Millionen Euro, die Summe könnte durch Boni jedoch noch weiter ansteigen. Stürmer Fabio Silva soll in den kommenden Tagen ebenfalls in Dortmund eintreffen, ihn muss man von den Wolverhampton Wanderers loseisen.
Geht Dortmund mit Sondervermögen in die Transfer-Offensive?
Zwischen 22 und 25 Millionen sollen laut Sky-Informationen fließen, um Silva unter Vertrag nehmen zu können. Der Portugiese ist demnach bereits im Anflug, die Gespräche neigen sich dem Ende zu. Der Vertrag des Offensivspielers soll eine Gültigkeit bis 2030 beinhalten. Addiert man seine Ablösesumme nun mit der von Carney Chukwuemeka, kommt eine überraschend hoher Betrag heraus.
50 Millionen Euro für diese beiden Spieler – zuvor hatten übereinstimmende Medienberichte in den Raum geworfen, Sebastian Kehl und Lars Ricken hätten nur noch 30 bis 40 Millionen für neue Spieler zur Verfügung. Jobe Bellingham wurde für weitere 30 Millionen aus Sunderland verpflichtet, entsprechend fällt die Shopping-Ausbeute also doch größer aus als gedacht.
Sky-Reporter Patrick Berger gibt dazu folgendes Statement ab: „Sie haben Sondergeld freigeschaufelt, weil sie die Not gesehen haben, doch noch was zu machen.“ Besonders die drei Gegentore gegen St. Pauli machten deutlich, wie es um die Stabilität der Mannschaft bestellt ist. Auch Trainer Niko Kovac hatte Alarm geschlagen.
„Wir haben aktuell nicht die Bank, die wir uns vorstellen. Das werden wir noch hinbekommen“, so der Coach nach dem Remis. Innenverteidiger Aaron Anselmino stieß ebenfalls zum Team, der Argentinier kommt auf Leihbasis vom FC Chelsea. Eine Kaufpflicht gibt es nicht, was die Kassen ein wenig entlasten dürfe. (is)
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