Leihe oder Kauf möglich

Einstiger Schalke-Hoffnungsträger vor sensationeller Rückkehr?

Schalke 04 prüft weitere Transfer-Alternativen. Ein ehemaliger Königsblauer könnte wieder das S04-Trikot tragen. Ist ein spektakuläres Comeback möglich?

Gelsenkirchen – Geboren in Gelsenkirchen, sich im Alter von elf Jahren der Jugend des FC Schalke 04 angeschlossen – bei Ahmed Kutucu standen die Vorzeichen gut, eine absolute Legende in Königsblau zu werden. 2021 verabschiedete sich der Stürmer aus Gelsenkirchen, die Karriere kam anschließend ans Laufen. Nun könnte sich eine spektakuläre Rückkehr anbahnen.

Ex-Schalke-Star Ahmed Kutucu könnte ein Comeback in Königsblau feiern.

Vor vier Jahren war der Angreifer zu Basaksehir gewechselt, schon nach wenigen Monaten wurde er nach Sandhausen weitergereicht. 2023 folgte der Verkauf zu Eyüpspor, ehe Kutucu im Januar für knapp sechs Millionen Euro zu Galatasaray wechselte. Mit den Löwen wurde er zwar Meister, fand aber nie einen Weg in die erste Elf.

Ex-Schalke-Star Kutucu vor Comeback in Gelsenkirchen?

Der Vertrag beim türkischen Rekordmeister, der zuletzt auch Leroy Sané unter Vertrag genommen hatte, läuft noch bis Sommer 2028, eine Zukunft am Bosporus aber scheint Kutucu nicht zu haben. Sky Spor berichtet, dass die Verantwortlichen von Schalke 04 darüber nachdenken würden, den Stürmer zurückzuholen.

Glaubt man dem Bericht, haben die Königsblauen bereits ein erstes Angebot abgegeben. Aber: Die Knappen, die in der 2. Bundesliga zu den Aufstiegskandidaten gehören, haben ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung. Das Geld ist knapp und Kutucu, der würde nicht billig werden. Würde sich Galatasaray auf eine Leihe einlassen?

Der heiße Stuhl im Profi-Fußball: Die Trainerhistorie des FC Schalke 04 seit 2000

Ende der 1990er Jahre prägt Huub Stevens eine erfolgreiche Ära in Gelsenkirchen. Unter seiner Regie gewinnt der FC Schalke 04 den UEFA-Cup 1997 sowie die DFB-Pokale 2001 und 2002. Dennoch ist seine erste Amtszeit nicht nur von Erfolgen, sondern auch von tiefer Tragik gekennzeichnet – allen voran durch die legendäre „Vier-Minuten-Meisterschaft“ im Jahr 2001.
Frank Neubarth (Juli 2002 bis März 2003): Auf Huub Stevens folgt Frank Neubarth. Dass Rudi Assauer, der starke Mann im Klub, auf den im Profibereich unerfahrenen Neubarth setzt, erweist sich jedoch als Fehler. Noch während der Saison 2001/2002 wird die Reißleine gezogen – Neubarth muss vorzeitig gehen.
Marc Wilmots (März 2003 bis Juni 2003): Ein Eurofighter übernimmt: „Kampfschwein“ Marc Wilmots führt die Saison als Interimslösung zu Ende. Es ist nicht das letzte Mal, dass auf Schalke altgediente Spieler in die Bresche springen – ein Muster, das den Klub noch lange begleiten wird.
Jupp Heynckes (Juni 2003 bis September 2004): Die Nachfolge ist eine prominente - Jupp Heynckes kommt. Der Einstieg verläuft vielversprechend, der erste Eindruck stimmt. Doch die Saison 2003/04 bleibt hinter den Erwartungen zurück; trotz namhafter Neuzugänge bleibt der erhoffte Aufschwung aus und die Geduld im Klub schwindet. Rudi Assauer bringt es später auf den Punkt: „Der Jupp ist ein Fußballer der alten Schule – aber wir haben 2004.“ Die Geschichte sollte sich später auf die Seite von Heynckes schlagen.
Der heiße Stuhl im Profi-Fußball: Die Trainerhistorie des FC Schalke 04 seit 2000

Der aktuelle Marktwert des türkischen Nationalspielers (drei Einsätze) beläuft sich aktuell auf fünf Millionen Euro, entsprechend könnte ein Leih-Geschäft die einzige Möglichkeit für ein Comeback sein. 90 Millionen Euro hat Galatasaray in diesem Sommer schon für neue Spieler ausgegeben, Einnahmemöglichkeiten dürften also durchaus gern gesehen sein.

Sky-Reporter Dirk g. Schlarmann kennt das Schalke-Gerücht um Ahmet Kutucu, doch viel Hoffnung kann er den Fans des Zweitligisten leider nicht machen. Da die wirtschaftliche Situation nicht die beste ist, dürften die Anhänger von einer Rückholaktion träumen – nicht jeder Traum wird ja bekanntlich Wirklichkeit. Erst kürzlich verpflichtete S04 einen neuen Offensivspieler.(is)

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