Bange Blicke
Eintracht hält den Atem an: Schwere Verletzung von SGE-Star gefährdet Pläne
Ein Eintracht-Star hat sich schwerer verletzt als gedacht. Im Sommer stand ein Transfer im Raum. Bleibt die SGE jetzt auf ihm sitzen?
Frankfurt – Es läuft nicht rund bei Eintracht Frankfurt, weder sportlich noch personell. Nach der 0:6-Pleite gegen RB Leipzig entschuldigte sich Trainer Dino Toppmöller bei den Fans, von Markus Krösche erhielt der Coach allerdings Rückendeckung. Die Niederlage war gleich doppelt bitter, denn Michy Batshuayi wurde verletzt ausgewechselt. Jetzt kommt heraus: Die Verletzung ist deutlich schlimmer als gedacht, was die SGE gleich doppelt trifft.
Toppmöller hatte auf der Pressekonferenz nach dem RB-Spiel mitgeteilt, dass sein Stürmer zunächst die MRT-Untersuchung abwarten müsse. Gut, so der Coach, würde es aber nicht aussehen, Einsätze im Jahr 2025 seien eher ausgeschlossen. Am Sonntagmorgen kam die bittere Nachricht: Der Mittelfuß ist offenbar gebrochen. Diese Diagnose wurde von der Eintracht jetzt bestätigt.
Eintracht-Probleme: Mittelfußbruch bei Batshuayi – scheitert ein Transfer?
Jonathan Burkardt verletzt, Problem-Stürmer Elye Wahi gar nicht mehr gefragt, eigentlich hatte die SGE geplant, Batshuayi in den nächsten Partien von Beginn an aufzubieten. Doch nicht nur das: Die Verantwortlichen hegen wohl schon länger konkrete Pläne, im kommenden Jahr einen Transfer realisieren zu können.
Langfristig gesehen plant man nämlich nicht mit dem 32-Jährigen, der am Main noch einen Vertrag bis Sommer 2027 hat. Sofern die Eintracht an einem Verkauf arbeitet, passt eine schwere Verletzung, die über Monate geht, gar nicht ins Bild. Ein Mittelfußbruch zieht eine lange Heilung nach sich, nicht selten ist die Fraktur auch komplizierter als zunächst angenommen.
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Lange haben die Hessen nicht mehr Zeit, um für Batshuayi eine Ablöse zu generieren. Da sich die schwere Verletzung nun bestätigt hat, ist es gut möglich, dass sich potenzielle Abnehmer zurückziehen. Für die Eintracht also kommt das Batshuayi-Drama zu einem ganz falschen Zeitpunkt. Doch wie sagte einst Jürgen Wegmann so schön? „Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu.“ (is)
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