BVB unter Druck

Ex-Bayern-Kapitän vor dem Klassiker: „Dann ist alles verloren“

Stefan Effenberg sieht Borussia Dortmund unter Druck. Der Champions-League-Sieger von 2001 prophezeit dem BVB große Probleme, falls er den Klassiker gegen Bayern verlieren sollte.

Nach dem krachenden Ausscheiden in der Champions League bei Atalanta Bergamo malt Stefan Effenberg in seiner t-online-Kolumne dem BVB ein düsteres Szenario. Die 1:4-Klatsche beim Tabellensiebten der Serie A setzt Borussia Dortmund vor dem Spitzenspiel des 24. Bundesliga-Spieltags gegen den FC Bayern extrem unter Druck. Bei einer Niederlage erwartet der 57-Jährige noch mehr Unruhe in Dortmund: „Frühes Aus im DFB-Pokal, frühes Aus in der Champions League, frühes Aus im Titelrennen der Bundesliga – dann müsste doch die ganze Spielzeit infrage gestellt werden.“

Keine einfache Aufgabe für die beiden Cheftrainer vor dem deutschen Klassiker.

Der frühere Bayern-Spieler (1990-92; 1998-2002) legt nach: „Gerade Karim Adeyemi, Nico Schlotterbeck oder Serhou Guirassy, die seit geraumer Zeit Gegenstand von Spekulationen über einen Abschied aus Dortmund im Sommer sind, werden nun ganz genau überlegen, wo sie kommendes Jahr spielen wollen.“

BVB muss für letzte Titelchance den Klassiker gegen den FCB gewinnen

Dieser „ganz, ganz bittere Tag für den deutschen Fußball“ wird laut Effenberg „auch für die BVB-Führungsetage um Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl eine Herkulesaufgabe, aus diesem Ergebnis nun die richtigen Schlüsse zu ziehen und auch 2026/27 eine schlagkräftige Mannschaft aufzustellen“. Der unerwartete K.o. in der Königsklasse „könnte noch verheerende Folgen haben“.

Für den „deutschen Clásico“ gegen seinen Ex-Verein kann es für den 35-fachen Nationalspieler folglich für die Borussen „nur eine Antwort geben: Sie müssen gewinnen. Damit würden sie den Rückstand auf die Münchner auf fünf Punkte verringern, wären so wieder dran am Rekordmeister. Alles andere wäre zu wenig.“

Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Aleksandar Pavlović wird am 3. Mai 2004 in München geboren. Mit deutschen und serbischen Wurzeln wächst er als waschechter Münchner auf. Seine Geburts- und Heimatstadt wird später der Schauplatz seiner großen Karriere sein.
Schon früh zeigt der kleine Aleksandar eine außergewöhnliche Begabung für den Fußball. Beim SC Fürstenfeldbruck, einem Verein in der Nähe von München, tritt er das erste Mal gegen das runde Leder. Der Grundstein für eine steile Karriere.
Im Alter von nur sieben Jahren wechselt Pavlović vom SC Fürstenfeldbruck in das renommierte Nachwuchsleistungszentrum des FC Bayern München. Ein großer Schritt für das Talent – und der Beginn einer engen Verbindung mit dem deutschen Rekordmeister.
Über zwölf Jahre durchläuft Pavlović sämtliche Jugendmannschaften des FC Bayern München. Er entwickelt sich Schritt für Schritt weiter und gilt intern schnell als eines der größten Talente des Vereins. Sein Stil als defensiver Mittelfeldspieler wird hier langsam deutlich.
Vom aufstrebenden Talent zur wichtigen Bayern-Stütze – der Weg des Aleksandar Pavlović

Selbst bei einem Unentschieden und dann weiterhin acht Punkten Rückstand auf die Bayern „wäre das Titelrennen entschieden, bei einer Dortmunder Niederlage erst recht. Dann ist alles verloren, und der DFB kann die Meisterschale schon jetzt nach München schicken.“

Effenberg fordert den BVB auf, alles in diese Partie zu legen, sieht aber den Tabellenführer gut gerüstet für das Topspiel: „Kompany und die Bayern wissen ganz genau, dass sie da am Samstag um 18.30 Uhr bei einem schwer angeschlagenen Gegner spielen werden – aber der Belgier wird seine Spieler daran erinnern, dass ein angeschlagener Gegner manchmal auch der gefährlichste sein kann.“

Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

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