So stellt Kompany auf
Müller-Entscheidung gefallen: Das ist die Aufstellung des FC Bayern gegen Inter Mailand
Spielt Thomas Müller – oder nicht? Die große Frage beim FC Bayern vor dem CL-Rückspiel bei Inter Mailand ist beantwortet. Die Aufstellungen.
Update vom 16. April, 19.50 Uhr: Die Aufstellungen für den großen Champions-League-Abend sind da! So läuft der FC Bayern auf:
Urbig – Laimer, Kim, Dier, Stanisic – Kimmich, Goretzka – Olise, Müller, Sané – Kane
Diese Inter-Elf schickt Simone Inzaghi ins Rennen:
Sommer – Pavard, Acerbi, Bastoni – Darmian, Barella, Calhanoglu, Mkhitaryan, Dimarco – Thuram, Martinez
Update vom 16. April, 17.30 Uhr: Spricht man über die Aufstellung des FC Bayern gegen Inter Mailand, überstrahlt die Frage nach Thomas Müller natürlich alles. Doch könnte es abseits davon noch Überraschungen geben? Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr hoch.
Aller Voraussicht nach ist Minjae Kim für den CL-Kracher fit, er galt nach der frühen Auswechslung gegen den BVB als Wackelkandidat. Auf der Linksverteidiger-Position ist das Rennen offen: Josip Stanisic machte seine Sache in den letzten Spielen solide, ist aber kein Spezialist für offensive Flankenläufe. Der deutlich offensivstärkere Raphael Guerreiro könnte ihn ersetzen, schließlich brauchen die Bayern mindestens ein Tor.
Bayern-Legende plädiert für Thomas Müller in der Startelf
Update vom 16. April, 9.54 Uhr: Der FC Bayern trifft am Mittwoch (21 Uhr, alle TV-Infos) im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League im Giuseppe-Meazza-Stadion auf Inter Mailand. Sollte Thomas Müller in der Startelf stehen?
„Er ist immer noch ein großartiger Spieler“, sagt Bayern-Legende Lúcio im Interview mit Absolut Fußball, dem Fußball-Portal von Home of Sports. „Es ist auch psychologisch für Bayern wichtig, dass er auf dem Platz steht, da er ein Spieler mit viel Erfahrung und viel Qualität ist. Deshalb denke ich, dass es wichtig wäre, wenn er im Rückspiel spielt“, so der Brasilianer, der neben Bayern auch für Inter spielte.
Erstmeldung vom 15. April: München/Mailand – „Es ist ein Bayern-München-Spiel!“
Das war die Antwort von Max Eberl am Dienstagmittag vor dem Abflug auf die Frage, ob das Viertelfinale-Rückspiel des FC Bayern bei Inter Mailand am Mittwochabend ein Thomas-Müller-Spiel sei.
Seit dem Hinspiel, als Trainer Vincent Kompany die Legende des Rekordmeisters zunächst auf der Bank ließ, steht Müller einmal mehr im Fokus. In der Allianz Arena „bestrafte“ der 35-Jährige seinen Coach und erzielte als Joker den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Also darf Müller im altehrwürdigen Giuseppe-Meazza-Stadion von Beginn an ran? Wenn‘s so einfach wäre. Zum Abschlusstraining erschien der Oldie auffällig mit Dreitagebart. Was hat das wohl zu bedeuten?
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Indiz spricht für Müller in der Startelf: Voraussichtliche Bayern-Aufstellung gegen Inter
Immerhin: Es könnte Müllers letzte Champions-League-Reise werden. Daher waren auch Mama und Papa Müller an Board des Lufthansa-Fliegers LH2570, der um 16.50 Uhr nach Mailand flog. Ein Indiz für ein Müller-Spiel? Ebenso mit dabei war Manuel Neuer. Allerdings nur als moralische Unterstützung.
⚽️ Elfmeter geübt? “Schon seit der 1. Runde im DFB-Pokal! Auch jetzt stand es auf dem Trainingsplan.” @VincentKompany bereitet seinen @FCBayern auf mögliches Elfmeterschießen gegen @Inter vor. #INTERFCB pic.twitter.com/ldnVt6WKWQ
— Flo Schimak (@FloSchimak) April 15, 2025
Der Kapitän wird für das so wichtige CL-Rückspiel ausfallen. Youngster Jonas Urbig wird den 39-Jährigen wieder vertreten. Druck aber braucht der 22-Jährige nicht zu verspüren. „Wir haben genügend ältere Spieler, die morgen Abend vornweweg marschieren müssen. Die haben den Druck - und der Trainer“, sagte Kompany mit einem Augenzwinkern.
Es deuten sich wenig Veränderungen in der Startelf im Vergleich zum BVB-Spiel an (2:2). Wie so oft wollte sich Kompany in Sachen Aufstelung in die Karten schauen lassen - und verriet nichts. „Sie werden morgen alles erfahren“, war seine Aussage.
Rechts hinten dürfte Konrad Laimer verteidigen, links wieder Josip Stanisic. In der zentralen Abwehr bieten sich mangels Alternativen nur Eric Dier und Minjae Kim an. Der Südkoreaner, der gegen Dortmund so unglücklich agierte, gelobt Besserung.
Davor dürften wieder Joshua Kimmich und Leon Goretzka beginnen, auch wenn Aleksandar Pavlović wieder fit ist. Der Youngster dürfte eher eine Joke-Option für Kompany sein.
Voraussichtliche Bayern-Aufstellung bei Inter
Urbig – Laimer, Dier, Kim, Stanisic – Kimmich, Goretzka – Olise, Müller, Sané – Kane
Auf den Flügeln ist rechts Michael Olise gesetzt. Links drängen Serge Gnabry oder Kingsley Coman ins Team für Leroy Sané. Allerdings überzeugte vor allem Gnabry gegen den BVB als Joker.
Gut möglich, dass sich Bayern-Coach Kompany diese Option offen lassen will und daher dieses Mal Thomas Müller von Beginn an bringt. Mögliche Variante: Harry Kane startet als fixer Mittelstürmer, Müller wird etwas dahinter als hängende Spitze positioniert.
Das würde aus der Sicht Sinn ergeben, dass der FC Bayern nach dem 1:2 im Hinspiel definitiv einen Treffer braucht, um zumindest in die Verlängerung zu kommen.
Das riecht doch schwer nach Thomas-Müller-Spiel … (smk)
Aus Mailand berichtet Florian Schimak
Rubriklistenbild: © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON
