Kompany mit Sonderlob

Serge Gnabry erklärt Gründe für Bayern-Aufschwung

Serge Gnabry ist zufrieden mit dem Saisonstart des FC Bayern. Im Interview mit der tz sprach er über seine Verfassung, die Entwicklung der Mannschaft und den Anteil des Trainers am positiven Aufschwung.

München – Für den Flügelspieler persönlich könnte es kaum besser laufen. In der neuen Saison kommt er in vier Einsätzen auf vier Scorerpunkte: „Für mich persönlich läuft es im Moment gut. Deshalb bin ich stolz und zufrieden. Das Wichtigste ist, so weiterzumachen, nicht nachzulassen und verletzungsfrei zu bleiben“, erklärte Gnabry.

Serge Gnabry (li.) spricht über die Gründe für den Aufschwung der Bayern.

Seine starke Frühform ist für die Münchner besonders wertvoll, nachdem die Offensive in den vergangenen Monaten durch Abgänge und Verletzungen stark geschwächt war. Gnabry möchte daher nicht nur auf sich selbst schauen, sondern seinen Beitrag für die gesamte Mannschaft leisten.

Teamgeist und Kompanys Einfluss

Auch den Saisonstart der Bayern bewertet Gnabry positiv: „Es gibt immer Phasen, in denen es besser läuft – und dann ist der Teamgeist noch besser. Wenn es schlechter läuft, ist der Teamgeist zwar auch noch da, aber es ist irgendwie ein anderes Gefühl. Wir sind gut in die Saison gestartet. Und was wir gerade machen, fühlt sich sehr gut an, auch mit Blick auf das letzte Jahr. Wir haben schon einen großen Schritt nach vorne gemacht, und deshalb läuft es im Moment so gut.“

Vom Sündenbock zum Hoffnungsträger: Die wundersame Auferstehung von Serge Gnabry beim FC Bayern

Gemeinsam mit Joshua Kimmich (untere Reihe, 6. von links) gehört Serge Gnabry 2008/09 (obere Reihe, 4. von links) zu den großen Nachwuchstalenten bei den Schwaben. Als gebürtiger Stuttgarter hat er die VfB-DNA im Blut.
In der B-Jugend des VfB Stuttgart macht Gnabry 2011 auf sich aufmerksam. Im Jahr 2006 war er von Stadt-Rivale Stuttgarters Kickers in die Jugendakademie des VfB gewechselt.
Der Offensivspieler entscheidet sich für einen Wechsel zum FC Arsenal, steht 2012 im Capital One Cup auf dem Platz. In Arsenals U18-Team startete sein Insel-Abenteuer.
Auch der DFB lässt sich Gnabrys Potenzial nicht engehen. Mittlerweile, wir schreiben das Jahr 2013, spielt Gnabry auch für die deutsche U19-Nationalmannschaft. Debütiert hatte er bereits in der U16.
Vom Sündenbock zum Hoffnungsträger: Die wundersame Auferstehung von Serge Gnabry beim FC Bayern

Ein entscheidender Faktor ist für ihn Cheftrainer Vincent Kompany. „Er spielt eine große Rolle, wenn nicht sogar die größte. Neben den Spielern ist der Trainer der wichtigste Faktor dafür, wie es läuft. Er muss auch viel Kritik einstecken, wenn der Erfolg ausbleibt. Ich kann nur sagen: Die Trainer leisten sehr gute Arbeit und waren eine sehr gute Wahl. Es macht Spaß, jeden Tag in die Säbener Straße zu kommen. Natürlich müssen die Ergebnisse stimmen, aber die Atmosphäre ist im Moment hervorragend.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Rubriklistenbild: © IMAGO

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