1. Spieltag der Bundesliga

Doppelschlag und Traumtor: Eintracht Frankfurt schlägt Werder Bremen deutlich

Eintracht Frankfurt startet die neue Bundesliga-Saison mit einem Heimsieg. Gegen Werder Bremen zeigen die Adlerträger eine reife Leistung. Der Ticker zum Nachlesen.

  • Eintracht Frankfurt – Werder Bremen 4:1 (2:0)
  • Eintracht Frankfurt feiert zum Start der neuen Bundesliga-Saison einen deutlichen Heimsieg.
  • Der Ticker zum Nachlesen.

Update, 15.20 Uhr: Dino Toppmöller setzt mit seinem Kader übrigens auch ein erstes Ausrufezeichen. Elias Baum und Aurele Amenda fehlen im SGE-Kader komplett. Dafür ist Aurelio Buta mit dabei, der eigentlich schon kurz vor einem Abgang stand. Auch um Baum und Amenda hatte es zuletzt Abschieds-Gerüchte gegeben.

Update, 14.30 Uhr: Die Eintracht as Frankfurt startet um 15.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen in die neue Bundesliga-Saison. MIttlerweile steht auch fest, welches Personal Dino Toppmöller in die Partei schickt. Im Kasten startet Neuzugang Michael Zetterer. Auch Doan und Burkardt kommen direkt zu ihren ersten Startelf-Einsätzen für die Adler. Die Aufstellung der SGE: Zetterer - Kristensen, R. Koch, Theate, Collins - Chaibi, Larsson, Doan, Uzun, Bahoya - Burkardt

Erstmeldung: Frankfurt – Es ist eine Konstellation, wie sie die Bundesliga nur selten erlebt: Michael Zetterer stand am 15. August noch im DFB-Pokal für Werder Bremen zwischen den Pfosten, am 20. August unterschrieb er seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt – und am 23. August soll er nun direkt gegen seinen Ex-Klub debütieren (alle TV-Infos). Nur acht Tage liegen also zwischen letztem Pflichtspiel für die Grün-Weißen und dem ersten Auftritt für die Adler.

Michael Zetterer stand am 15. August noch für den SV Werder Bremen zwischen den Pfosten.

Damit stellt der 30-Jährige, der den nach Paris abgewanderten Kevin Trapp ersetzen soll, einen Rekord auf. Bisher hielt diesen Werner Dreßel, der in der Saison 1981/82 elf Tage nach seinem letzten Spiel für den HSV erstmals für den 1. FC Nürnberg auflief – ebenfalls gegen die Hanseaten. Das Debüt von Werner Dreßel für seinen neuen Arbeitgeber verlief damals alles andere als positiv: Der Club unterlag Hamburg mit 0:3.

Eintracht-Trainer Toppmöller erwartet offenes Spiel gegen Bremen

Insgesamt zehneinhalb Jahre stand er bei Werder unter Vertrag, spielte zunächst in der zweiten Mannschaft und später bei den Profis. Zwischenzeitlich war er an Austria Klagenfurt und PEC Zwolle verliehen. „Kein klassischer Arbeitgeber“ sei Werder für ihn gewesen, Bremen sei „nicht nur eine Stadt, sondern Heimat“, erklärte Zetterer im Rückblick auf seine Zeit an der Weser.

Ein Geschenke-Verteiler will er beim Wiedersehen aber nicht sein: „Ich habe hier jeden Tag 1000 Prozent gegeben – und genauso werde ich das auch bei meiner neuen Aufgabe machen. Das gilt ab der ersten Einheit und auch am Samstag, wenn es gegen Werder geht.“ Frankfurts Trainer Dino Toppmöller schwärmte bereits von seiner neuen Nummer eins. „Michael Zetterer war unsere absolute Wunschlösung“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem Spiel.

Kapitän, Fashionist, Held von Sevilla: Die Karriere von Kevin Trapp

Wo die Profi-Karriere begann: Als Jugendlicher wechselt Kevin Trapp vom SV Mettlach zum 1. FC Kaiserslautern.
Dort durchläuft er die berüchtigte Torwartschule von Gerry Ehrmann und reiht sich damit in eine Linie mit Roman Weidenfeller, Florian Fromlowitz und Tim Wiese ein. Zur Saison 2011/2012 setzte sich Trapp über weite Strecken der Spielzeit als Nummer 1 gegen Tobias Sippel durch und sammelte Bundesliga-Erfahrung.
Dabei kreuzen sich auch die Wege mit seinem späteren langjährigen Arbeitgeber Eintracht Frankfurt.
Im Sommer 2012 erfolgte schließlich der Wechsel aus der Pfalz zum Südwest-Rivalen an den Main, wo Kevin Trapp im Beisein von Bruno Hübner vorgestellt wurde.
Kapitän, Fashionist, Held von Sevilla: Die Karriere von Kevin Trapp

Neben den Personalien um Zetterer sprach Toppmöller auch über die Erwartungen an die Partie. „Es wird ein offenes Spiel, das verspricht die Art und Weise insgesamt von Werder: attraktiver und guter Offensivfußball. Wenn man die vergangene Saison der SV Elversberg verfolgt hat, erkennt man die Merkmale von Horst Steffen wieder: Fußball spielen, nach vorne spielen.“

Bei den Ausfällen gibt es Licht und Schatten. „Kaua Santos spielt in unseren Überlegungen für Samstag noch keine Rolle, ungeachtet dessen ist er auf einem sehr guten Weg. Auch Ellyes Skhiri ist noch keine Option“, so Toppmöller. Positiv: Mario Götze und Nathaniel Brown kehren wahrscheinlich zurück in den Kader. (BenHot)

Rubriklistenbild: © IMAGO/Marc Schueler

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