„Stehe natürlich zur Verfügung“
Per Mertesacker überrascht mit klarer Ansage in Richtung DFB
Dem DFB steht in den kommenden Monaten und Jahren ein großer Umbruch bevor. Per Mertesacker wäre offenbar bereit, diesen mitzugestalten.
Die WM 2026 ist für Deutschland bereits seit einigen Tagen vorbei. Bundestrainer Julian Nagelsmann ist mittlerweile Geschichte und auch DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig wird seinen Posten Ende des Jahres räumen. Dem weltweit größten Fußballverband steht ein Mega-Umbruch bevor. Könnte dabei auch ein Weltmeister von 2014 eine Rolle spielen?
Im Anschluss an das Sechzehntelfinale zwischen Australien und Ägypten brachte sich Per Mertesacker zumindest leicht in Stellung. Von ZDF-Moderator Jochen Breyer angesprochen, ob er sich die Rolle von Rudi Völler beim DFB vorstellen könnte, antwortet der 41-Jährige zuerst süffisant: „Du bringst mich wieder schön ins Spiel. Mein Plan ist erst mal, hier mit Euch dieses schöne Turnier zu machen, dann erst mal schön in Urlaub zu gehen. Und was ich natürlich auch machen wollte nach 15 Jahren bei Arsenal, acht Jahren in der Akademie: Erst mal die Zeit reflektieren, was ich da alles erlebt habe.“
Mertesacker würde gerne „auch mal etwas zurückzugeben“
Doch Mertesacker wurde auch deutlicher und machte keinen Hehl aus einem möglichen Interesse: „Aber eins ist auch klar: Irgendwie mal beim DFB zu arbeiten im deutschen Fußball, dem ich auch so viel zu verdanken habe, auch mal etwas zurückzugeben – dafür stehe ich natürlich zur Verfügung.“ Bis dahin müsste jedoch auch erst die Zukunft von Rudi Völler geklärt werden.
Der Vertrag des 66-Jährigen läuft bis nach der Europameisterschaft 2028 in England, Schottland, Wales und Irland. Vor der WM hatte Völler klar gemacht, dass er diesen Vertrag auch nicht mehr verlängern würde. Ob er nach dem Debakel in Nordamerika seinen Hut nun doch eher nehmen muss, ist noch gänzlich unklar.
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Eine mögliche Verpflichtung von Mertesacker ist demnach nicht mehr als ein Gedankenspiel. So berichtet es auch die Bild. Priorität hat beim DFB indes ohnehin die Verpflichtung von Jürgen Klopp. Der zweifache Welttrainer gilt als klarer Wunschkandidat für die Nachfolge von Julian Nagelsmann und soll im besten Fall schon in wenigen Wochen seinen neuen Job antreten. (ps)
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