US-Regierung knallhart
WM-Fans aus Tunesien drohen bei US-Einreise 15.000 Dollar Kaution
Die Vorfreude auf die WM 2026 ist groß. Die USA allerdings stehen als einer der drei Gastgeber in der Kritik. Ruft sie Kautionszahlungen bei der Einreise auf?
Es sind nur noch knapp drei Monate, dann hält die Weltmeisterschaft 2026 Fußballfans weltweit in Atem. Auch die deutsche Nationalmannschaft fiebert auf das Turnier hin, wenngleich DFB-Legende Thomas Müller die Elf von Bundestrainer Julian Nagelsmann nicht als Favoriten auf den Titel sieht. Gespielt wird 2026 in Kanada, Mexiko und den USA. Die Vereinigten Staaten von Amerika sind jetzt ein weiteres Mal in die Kritik geraten.
Aufgrund dieser Tatsache wurde sogar schon mehrfach über einen Boykott der deutschen Mannschaft diskutiert. Rudi Völler schob den Diskussionen zuletzt allerdings einen Riegel vor. Die Fans, die ihre Teams bei den Spielen auf amerikanischem Boden unterstützen wollen, müssen aber möglicherweise tief in die Tasche greifen. Touristen und Geschäftsreisende diverser Nationen nämlich sollen bei der Einreise eine Kaution hinterlegen.
WM 2026 kann teuer werden: Müssen tunesische Fans 15.000 Dollar Kaution bezahlen?
Ab Anfang April stehen 50 Länder auf der Liste, erstmals taucht auch der Name eines WM-Teilnehmers auf: Tunesien. Die Nordafrikaner spielen bei der WM in der Gruppenphase gegen Japan und die Niederlande, der dritte Kontrahent wird erst in den Play-offs ermittelt. Die Partie gegen Oranje wird in Kansas ausgetragen. Was blüht den Anhängern, die sich auf den Weg dorthin machen wollen?
Jeder Einreisende aus Tunesien muss eine Kaution von 15.000 Dollar (entspricht rund 13.000 Euro) hinterlegen. Damit möchte die Regierung eine Verlängerung des Visums ausschließen und die Kosten der Steuerzahler begrenzen. Kambodscha, Äthiopien, Georgien, Grenada, Lesotho, Mauritius, die Mongolei, Mosambik, Nicaragua, Papua-Neuguinea sowie die Seychellen finden mittlerweile Platz auf der Liste.
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Die hohe Kaution soll rückerstattet werden, wenn die Reisenden die Regeln befolgen oder ihren Trip in die USA entgegen der ursprünglichen Erwartung gar nicht antreten. Fans, deren Heimatländer dem Visa-Waiver-Program angehören, sind allerdings nicht betroffen. Auf Tunesien trifft das nicht zu – eine Summe von 15.000 Dollar dürfte bei den wenigsten Fußballfans vorhanden sein. (is)
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